OLDENBURG/FRIESLAND - Stolz auf das Erreichte und mit Geduld an die weiteren Aufgaben: So fasst die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg die bisherige Arbeit des Integrationsprojektes handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber zusammen. Vor einem Jahr hatte die Kammer ihre Beteiligung an dem vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium geförderten Projekt vorgestellt. Beteiligt sind auch die Landkreise, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter.
Kammerpräsident Manfred Kurmann zog jetzt eine positive Bilanz. Im Oldenburger Land sind 77 Geflüchtete gemeldet, die eine reguläre Ausbildungsstelle im Handwerk begonnen haben – allein 25 aus dem Integrationsprojektes Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA). Hinzu kommen aus dem Projekt 20 Einstiegsqualifizierungen und 202 Praktika – bei 411 Personen. Präsident Kurmann berichtete zudem, dass in dem Projekt mehr als 1300 Beratungen und 86 Kompetenzfeststellungsverfahren stattgefunden haben. 36 Personen konnten direkt in Arbeit vermittelt werden.
'Viele Geflüchtete brauchen noch Sprachkurse. Wir konnten fast allen weiterhelfen', sagte Kurmann und betonte die gute Vernetzung mit anderen Trägern und Projekten. Das ehrenamtliche Engagement sei enorm, so der Präsident.
