Zetel - In Zetel steht das Alten- und Tagespflegewohnheim an der Bohlenberger Straße kurz vor der Fertigstellung. Der Pflegebutler-Wohnpark soll am 1. Februar eröffnet werden. 32 Appartements gibt es in dem neuen Haus, sie sind jetzt schon etwa zur Hälfte ausgebucht. Auch der größte Teil der rund 30 Mitarbeiter sei eingestellt, sagt Pflegebutler-Geschäftsführer Heiko Friedrich im Gespräch mit unserer Redaktion. 5,2 Millionen Euro hat die Pflegebutler-Gesellschaft in den neuen Wohnpark investiert. Entstanden ist der gleiche Bau, wie er schon in Neuenburg steht. Die Zimmer haben behindertengerechte Bäder, kleine Küchen, Pflegebetten, Notrufsysteme und Internetanschluss.
Top-Lage
„In Zetel haben wir natürlich eine Top-Lage. Wir haben uns sehr drüber gefreut, dass das an dieser zentralen Stelle geklappt hat“, sagt Heiko Friedrich. „Und das ging in Zetel wahnsinnig schnell, vom Kauf des Grundstücks bis zum Bau, das war Rekordzeit.“ Im November 2019 hatte das Unternehmen verkündet, in Zetel bauen zu wollen. Kurz darauf begannen die Abrissarbeiten. An der Stelle stand zuvor ein altes Bauernhaus.
Auch in Varel laufen gerade die Bauarbeiten für einen großen Pflegebutler-Wohnpark: Im ersten Bauabschnitt werden 75 Appartements fertiggestellt, direkt im Anschluss beginnt der zweite Bauabschnitt mit 54 Appartements. „Auch für dieses Objekt haben wir bereits eine ganze Menge Anmeldungen“, sagt Friedrichs.
Konzept
Außerdem eröffnet 2022 in Schortens eine Pflegebutler-Wohnpark-Erweiterung, ebenso eine in Timmel und ein neuer Wohnpark in Esens. Bei allen Einrichtungen laufen bereits die Anmeldungen. Damit sind allein für 2022 fünf Eröffnungen geplant.
Heiko Friedrichs erklärt, warum die Appartements bei Pflegebutler so beliebt sind: „Wir landen unter dem Satz von Pflegeheimen. Das liegt daran, dass wir im ambulanten Bereich mit anderen Kassen abrechnen können und die Bewohner eine Tagespflege besuchen, die im Haus ist. Wir haben mit allen Kassen Verträge, sogar mit dem Sozialhilfeträger. Zusätzlich unterziehen wir uns den Auflagen der Heimaufsicht“, sagt der Geschäftsführer. „Und das Besondere bei unserem Konzept ist, dass die Bewohner immer gleich viel zahlen, egal, ob sie Pflegestufe 1, 2 und 3 haben. Wer einmal eingezogen ist, für den wird es nicht mehr teurer.“
