Getreu dem Firmenmotto „Gebauer hilft“ erhielt jetzt der gemeinnützige Schortenser Verein Lebensweisen vom Firmenchef Andreas Buchold des Wilhelmshavener Sanitätshauses eine großzügige Spende. Zur Ergänzung des neuen, von der „Aktion Mensch“ gestifteten Busses konnten jetzt die Vereinsmitglieder einen hochwertigen Rollstuhl übernehmen, der aus geforderten Sicherheitsgründen mit einem besonderen Kraftknotensystem ausgestattet wurde. Die von dem Grafiker Andreas Reiberg (Wangerland) gestaltete Außenansicht spiegelt auch die zukünftige Aufgabe des Busses „Lebensweisen reisen“ wider; für Ausflugsfahrten und für die vielfältige Gruppenarbeit bedeutet diese Ausstattung eine willkommene Unterstützung.
Frauen im Cockpit – in der mehr als 50-jährigen Vereinsgeschichte der Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland ist das Normalität, auch wenn die Anzahl der Pilotinnen stets überschaubar blieb. Aktuell sind es die 17-jährige Schülerin Freya Nickel aus dem Wangerland und die 47-jährige Wilhelmshavener Krankengymnastin Tina Kähler, die zur Verbesserung der Frauenquote beitragen. Beide befinden sich in der Ausbildung zur Privatpilotenlizenz und vor Ablauf des alten Jahres schafften sie nach rund 100 Platzrunden mit Fluglehrern ihre ersten Alleinflüge. Anders als bei männlichen Flugschülern, denen nach den ersten Soloflügen traditionell die Krawatten abgeschnitten werden, mussten die Flugschülerinnen ihre Halstücher der Schere opfern. Freya Nickel, die das Mariengymnasium besucht und vor dem Abitur neben der Führerscheinprüfung nun auch den Privatpilotenschein anstrebt, gilt als vom Elternhaus „vorbelastet“, da ihr Vater ebenfalls fliegt. Als jüngste Flugschülerin wurde Freya Nickel auch dem jüngsten Fluglehrer Etienne Lerner (25) zugeteilt. Ausbildungsleiter Rainer Luff meinte schmunzelnd: „Er befindet sich in der Assistenzzeit und es wird sein Gesellenstück.“ Tina Kähler war früher schon mit ihrem Mann im Flugzeug unterwegs. Er kann seine Lizenz aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängern. Bald folgen ihre Theorieprüfung und der Überlandflug zu zwei entfernten Landeplätzen. Im Sommer werden beide Frauen planmäßig verantwortliche Flugzeugführerinnen sein. Die Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland beginnt am 31. Januar einen neuen Ausbildungskurs und kann dabei vier Klubmaschinen, mehrere Flug- und Theorielehrer einsetzen.
Ehrungen beim Verein der Gemeindebürger Ostiem: Bei der Jahreshauptversammlung hat der langjährige Vorsitzende Uwe Schneider sein Amt an Reinhard Janßen übergeben. Janßen wie auch Vorstandsmitglied Gerold Rickerts ließen Schneider natürlich nicht einfach so ziehen und dankten ihm für die jahrelange Arbeit mit einem „Präsidentenkorb“ mit allerhand leckeren Sachen. „Nur“ Urkunden gab es für zwei einfache langjährige Mitglieder: Dirk Sjuts und Gerd Hillrichs gehören dem Verein der Gemeindebürger 25 Jahre an.
Die Grünen-Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Janßen und Regina Asendorf waren wie zahlreiche Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Kreisverbands Friesland und benachbarter Kreisverbände der Grünen zum Neujahrsempfang gekommen. Janßen sprach über die Politik von Landwirtschaftsminister Christian Meyer und die Herausforderungen, die es in diesem Bereich zu meistern gilt. Besondere Aufmerksamkeit schenkte er dem Trinkwasser, welches ihn mit der wasserpolitischen Sprecherin Regina Asendorf verbindet. Die Vorsitzenden des Kreisverbands, Heike und Carsten Kliegelhöfer, zeigten sich erfreut, mit der Wasserexpertin Asendorf nicht nur eine kompetente Fachfrau an ihrer Seite zu wissen, sondern eine Frau, die ihre Wurzeln „bei uns“ hat – Regina Asendorf stammt aus dem Wangerland. Von den Reden inspiriert, wurde in entspannter Atmosphäre angeregt „politisiert“ und geplaudert, umrahmt von der Schortenser Band Julisturm.
Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte auch der Golfclub Wilhelmshaven-Friesland geladen, dessen Präsident Gerhard Redies etwa 80 Mitglieder und Gäste begrüßte. Diesjähriger Gastredner war Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Der stellte in seinem Vortrag die zwingende Notwendigkeit des Infrastrukturausbaus im Norden dar und ging auch auf die großen Chancen ein, die der Jade-Weser-Port durch den künftigen Linienverkehr hat. Club-Präsident Redies ging kurz auf das Golfjahr 2014 ein, dankte Vorstandskollegen und den vielen ehrenamtlichen Helfern für den Spielbetrieb und das Vereinsleben. Weiterhin bedankte er sich bei den aus Altersgründen scheidenden Gastronomieehepaar Edith und Volker Riehl für fünf Jahre exzellenten Gastronomiebetrieb. Als Nachfolger wurde die Familie Lübben begrüßt, die bereits die in der Nachbarschaft liegende Burg Kniphausen bewirtschaftet.
