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„Dancast“ Dieser Oldenburger startet durch mit einem Podcast über Dangast

Am Strand von Dangast ist Kevin Altenberger regelmäßig. In dem Podcast „Dancast“ spricht er über seine Verbundenheit mit dem Ort.

Am Strand von Dangast ist Kevin Altenberger regelmäßig. In dem Podcast „Dancast“ spricht er über seine Verbundenheit mit dem Ort.

Stephanie Meyer

Dangast - Mit acht Jahren ist Kevin Altenberg mit seiner Familie nach Dangast gezogen. Zehn Jahre lebte er in dem Küstendorf, dann in Berlin und mittlerweile mit Frau und Kind in Oldenburg. Seine Verbundenheit zu Dangast hat der 31-Jährige nie abgelegt. Er fühlt sich „innerlich verwurzelt“ mit dem kleinen Ort, der ihm ein Gefühl von Zuhause gibt.

In seinem Podcast „Dancast“ will Kevin Altenberger der Magie des Dorfes auf den Grund gehen. Dafür spricht er mit den Menschen vor Ort, stellt besondere Einrichtungen vor und teilt auch seine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. „Ich will den Hörern Dangast aus meiner Brille zeigen“, sagt er. Die erste Folge von „Dancast“ ist jetzt erschienen.

Idee dahinter

Privat wie beruflich hat Kevin Altenberger mit Podcasts zu tun. Als Jugendlicher hat er sich ein eigenes, kleines Heim-Studio gebaut, in Berlin lernte er in der Musikbranche und auch im Beruf produziert er Podcasts. Der Grund für seinen ersten eigenen Podcast ist simpel: „Als mir der Name ,Dancast’ eingefallen ist – eine Kombination aus Dangast und Podcast – war mir klar, dass ich das Projekt auf jeden Fall starten muss. Ich dachte, dieser Namenseinfall muss ein Zeichen sein“, ist Kevin Altenberger überzeugt.

In der ersten Folge, die knapp 40 Minuten geht, spricht der Oldenburger von seinem „persönlichen Dangast“, von Lieblingsplätzen wie einem ehemaligen Basketballplatz oder das Kurhaus. Auch erklärt der 31-Jährige die Idee hinter dem Projekt. „Ich möchte Dangast innerhalb der Podcastwelt mein kleines persönliches Denkmal setzen“, sagt er, „das Ziel ist, dass am Ende viele Hörer das Gefühl haben, den Ort neu kennengelernt zu haben“. Folge für Folge und Stück für Stück will er so ein Bild von Dangast zeichnen.

Mehrwert für alle

Dafür lädt Kevin Altenberger verschiedene Gäste ein. Jede Folge soll so einen anderen Schwerpunkt setzen. „Es geht um tiefgehende Einblicke in das Leben, die Kultur und Historie des Ortes, die weit über ein Kratzen an der Oberfläche hinausgehen sollen“, sagt er. Der Unterhaltungswert seines Podcasts ist ihm dabei genauso wichtig wie der Informationswert. „Es soll dabei immer authentisch sein“, betont Kevin Altenberger.


Einen Mehrwert sieht der Oldenburger auch für sich in dem Projekt: „Ich selbst kann hinter die Kulissen blicken, neue Infos bekommen und verschiedene Sichtweisen kennenlernen.“ Und um nach Dangast zu kommen, wolle er jede Gelegenheit nutzen.

Hier gibt’s den Podcast

Zu hören ist der Podcast „Dancast“ von Kevin Altenberger auf www.dancast.de sowie allen relevanten Plattformen: Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und Amazon Music

Eine Zielgruppe hat Kevin Altenberger nicht. Er wolle möglichst viele Menschen mit dem Thema erreichen: ob Einheimische, Touristen, jung oder alt.

Stolz ist er auf das Projekt, wenn er in die Zukunft schaut: „Wenn in vielen Jahren Menschen meinen Podcast hören, ist das schon relevant besonders für die Geschichte des Ortes. Das hat einen nachhaltigen Wert.“ Der 31-Jährige sei der erste, der das Leben in Dangast auf diese Art und Weise festhält.

Weitere Folgen

Wann die zweite Folge zu hören ist, wolle er jetzt noch nicht festlegen. Kevin Altenberger betont: „Das ist ein Nebenprojekt, das ich in meiner Freizeit mache und das Spaß machen soll. Wenn ich mich auf ein Datum festlege, stelle ich mich damit selbst unter Druck.“ Allzu lange müssen Hörer aber nicht mehr warten, verspricht er: Vor Mai noch soll die zweite Folge von „Dancast“ erscheinen.

Stephanie Meyer
Stephanie Meyer Redaktion Nordenham
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