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NWZonline.de Region Friesland Politik

Treff Für Neubürger In Schortens: „Hallo, wir sind die Neuen“

08.04.2019

Accum „Ich vermisse ein wenig die kölsche Mundart“, sagt Sarah Oswald. Die 26-jährige ist mit ihrem Mann Jakob (28), mit Baby und Hund vor einem knappen halben Jahr nach Schortens gezogen. In Accum hat sich die junge Familie ein Haus gekauft, ist von den Nachbarn mit Girlande über der Tür herzlich empfangen worden. Und mittlerweile fühlen sie sich pudelwohl in ihrem Ortsteil und in der Stadt Schortens.

Zugezogen, um zu bleiben

Jakob Oswald ist Soldat, gehört zu dem in Upjever stationierten Objektschutzregiment. Einige Jahre ist er zwischen Köln und Schortens gependelt. Sarah Oswald hat in Köln ein Kosmetikstudio geführt. Als das Kind kam, hat sich das junge Paar entschieden, nach Friesland zu ziehen. „Wenn’s nach uns geht, bleiben wir hier“, sagen sie. Nur der Karneval wird natürlich in der alten Heimat im Rheinland gefeiert.

Schortens kurz und knapp

Knapp 21 000 Einwohner zählt Schortens. Annähernd 14 000 Menschen leben im Ortszentrum Schortens-Heidmühle-Ostiem-Oestringfelde; die übrigen 7000 Bürger in den insgesamt zwölf Ortsteilen. 2018 sind 1346 Personen neu in die Stadt gezogen.

Sieben Grundschulen plus Kindergärten und Krippen, die IGS Friesland-Nord als weiterführende Schule, Bürgerhaus, Hallenbad sowie gute Freizeitangebote und Wohnangebote waren Hauptmotive, sich für Schortens als neuen Wohnort zu entscheiden.

Neu in Schortens sind auch Rita und Ullrich Ronde. Die Ruheständler kommen ursprünglich aus Essen, haben aber lange Jahre in Cochem an der Mosel gelebt. Der Enkelkinder wegen sind sie Richtung Norden gezogen. „Es ist ein schönes Fleckchen hier“, sagt Rita Ronde. „Wir kennen die Region von früheren Besuchen, es hat uns hier schon immer gut gefallen.“ Im Ortskern, in Heidmühle, haben sie sich ein neues Zuhause eingerichtet.

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Anneliese Pelzer-Weiß hat zuletzt in Rhauderfehn gelebt. Als ihr Mann starb, entschied sie sich, nach Schortens zu ziehen. Sie hat in Jever neue Arbeit gefunden, die erwachsnen Kinder leben in Wilhelmshaven. „Der Umzug nach Schortens war eine gute Entscheidung“, sagt sie.

Drei Familien, drei Generationen und drei völlig unterschiedliche Motive, nach Schortens zu ziehen.

Nach Auskunft aus dem Meldeamt der Stadt sind im vergangenen Jahr 1346 Personen neu nach Schortens zugezogen (es sind im selben Zeitraum aber auch 1207 Bürger fortgezogen); die meisten Neu-Schortenser haben vorher in den Nachbarkommunen gelebt, etliche sind aber auch aus ganz anderen Regionen zugezogen.

Für alle, die im vergangenen Jahr und in den ersten drei Monaten dieses Jahres Neubürger der Stadt geworden sind, gab es nun erstmals einen Neubürger-Empfang. Heide Schröder-Ward vom Stadt-Marketing hatte den Empfang organisiert und in die Mühlenscheune nach Accum eingeladen, wo der Mühlenverein die Gäste bewirtet hat und den Grill anwarf.

Willkommen in Schortens

Bürgermeister Gerhard Böhling hieß die Neubürger herzlich willkommen und berichtet kurz und knapp das Wichtigste, was man wissen muss, wenn man neu in eine Stadt zieht, oder was einen interessieren könnte: Kindergärten und Schulen, Freizeitangebote, einen kurzen Exkurs durch die Ortsteile und das bunte Vereinsleben und ein paar Zahlen und Daten zur Stadt.

Apropos Daten: Wegen des Datenschutzes durfte die Stadt ihre Neubürger nicht persönlich anschreiben, so Böhling. Zum Neubürger-Empfang wurde über öffentliche Aufrufe eingeladen. 2020 soll es eine Neuauflage für die ab diesem Jahr neu Zugezogenen geben – in welchem Stadtteil, das ist noch offen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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