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NWZonline.de Region Friesland Politik

Kommunalpolitik: „Alle Stationen kennengelernt“

13.10.2011

VAREL Beide sind seit 1968 im Vareler Rat und beide haben sich immer für die kommunalen Finanzen interessiert – und beide haben darüber hinaus das 77. Lebensjahr vollendet: Ratsvorsitzender Karlheinz Bäker (CDU), der an diesem Donnerstag, seine letzte Ratssitzung leitet, und Erich Hillebrand (SPD). Vor ihrer Verabschiedung aus dem Rat steht noch eine lange Tagesordnung, auf der auch der Tagesordnungspunkt Famila (Bebauungsplan Schützenwiese), über den lange debattiert wurde (Beginn der Ratssitzung ist um 18 Uhr, Rathaus Windallee).

Karlheinz Bäker gehört dem Rat insgesamt 38 Jahre an – nach seinem Wechsel in den Ruhestand verordnete er sich eine fünfjährige Pause. Hillebrand gehörte dagegen dem Rat ununterbrochen seit 43 Jahren an. „Ich gehe mit einem guten Gefühl“, sagt Bäker, der an diesem Donnerstag die Sitzung des Rates leiten wird. „Rückblickend ist es eigentlich ganz anständig gelaufen“, resümiert er seine Zugehörigkeit zum Rat (und über Jahrzehnte auch zum Kreistag). „Ich bin auch froh, dass ich bis zuletzt an verantwortlicher Stelle wirken konnte. Und dass es nach den jüngsten Turbulenzen wieder sachlich zuging. Ich habe die Entscheidung zum Aufhören selbst getroffen. Anders wird es leicht eine Enttäuschung.“ Von 1976 bis 1981 war Bäker ehrenamtlicher Bürgermeister (und damit Ratsvorsitzender). „1981 hatten wir allein 120 Veranstaltungen zum Stadtjubiläum“, erinnert sich Bäker. In seine Amtszeit fällt auch die Einweihung der Fußgängerzone, auch damals ein strittiges Thema in Varel, denn manche Kaufleute wollten keine Sperrung der Innenstadtstraßen.

An diesem Donnerstag nun geht es noch einmal um ein strittiges Thema, die Erweiterung des Famila-Marktes auf der Schützenwiese. 1000 Seiten Gutachten, Protokolle und Planunterlagen hat Bäker sich dazu ausgedruckt. „Ich glaube, das ist ausführlich diskutiert worden.“

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Gar 43 Jahre ununterbrochen gehört Erich Hillebrand dem Rat an. Viel Negatives und auch viel Positives hat er in der Zeit erlebt. Zu dem Negativen zählte für ihn das Auseinanderbrechen der Fraktion, die ihn persönlich sehr belastet habe, „dass man nicht Kraft genug hatte“. Zu den Aufs und Abs im politischen Alltag zählten aber „schöne Momente“. Zu ihnen zählt er die Investition in eine Tartanbahn im Waldstadion, „darum hatte es viel Streit gegeben“. Überhaupt hatten es ihm die Vereine angetan, für die er sich gern engagiert hat. Auch „Dangast war am Anfang sehr positiv. Wir hatten viel vor.“ Auch den Baubeginn der Fußgängerzone in Varel hebt Hillebrand hervor. „Wir waren ja eine der ersten im Land.“ Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit sei für ihn jedoch das soziale Leben gewesen. „Der Seniorenpass hatte einen sozialpolitischen Wert.“ Auch der Streit um das Licht, die nächtliche Straßenbeleuchtung, spiele da rein. „Die letzte Wahl hat mir die Augen geöffnet: Was hast Du da versaut?“, fragt Hillebrand und lacht. Für beide Ratsmitglieder endet eine Periode langen Wirkens für Varel. Weitere langjährige Mitglieder, die den Rat verlassen: Ludwig Bunjes (SDV, 39 Jahre), Reinhard Berndt (CDU, 35 Jahre), Christine Lampe (SPD, 25 Jahre).

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