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NWZonline.de Region Friesland Politik

Verkehr: Anwohner müssen mit Lkw-Lärm leben

08.07.2011

VAREL Die Stadt Varel hat den Antrag der Interessengemeinschaft Oldenburger Straße abgelehnt, die Straße für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zu sperren und für Pkw ein Tempolimit von 30km/h einzuführen. Das geht aus dem schriftlichen Bescheid an August Osterloh, der den Antrag für die Interessengemeinschaft gestellt hatte, hervor.

Gut 13 000 Fahrzeuge

Damit rollen weiter Schwerlaster durch die Oldenburger Straße. Nach einer Verkehrszählung vom November 2010 nutzen täglich mehr als 13 000 Fahrzeuge die Oldenburger Straße. In 24 Stunden wurden 12 607 Pkw und 460 Lkw gezählt, dazu 279 Kräder. Nach Aussagen der Stadtverwaltung rechtfertigen weder die Verkehrszahlen noch die Lärmwerte eine Verbannung der Lkw.

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Nach dem strengen Winter 2009/2010 mit erheblichen Schäden auf der Oldenburger Straße hatte die Stadtverwaltung angeordnet, dass Fahrzeuge über 3,5 Tonnen von der Innenstadt bis zum Kaffeehaus-Kreisel nur noch 30 km/h fahren dürfen. Das hat nach Aussagen der Stadtverwaltung bereits dazu beigetragen, dass der Lärm geringer geworden sei.

Die Interessengemeinschaft ist nach Aussagen ihres Sprechers Andreas Krause-Fischer natürlich enttäuscht, hat diese Entscheidung aber bereits nach dem Gespräch mit der Stadtverwaltung im Juni erwartet. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft wollen nun überlegen, ob sie gegen die Entscheidung klagen.

Die Stadtverwaltung führt mehrere Gründe für ihre Entscheidung an. So wird der zulässige Lärmpegel für allgemeine Wohngebiete von 70 Dezibel zwischen 6 und 22 Uhr (gemessen wurden 68,4 dB) sowie 60 Dezibel zwischen 22 und 6 Uhr (gemessen 59,5 dB) nicht überschritten.

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner spricht davon, dass er die Interessen des Straßenverkehrs, der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner anderer Straßen mit dem Antrag der Anwohner aus der Oldenburger Straße abgewogen hat und zu der Erkenntnis gekommen ist, dass ein Verbot für Schwerlaster in der Oldenburger Straße nicht erforderlich ist.

Überörtlicher Verkehr

Die Oldenburger Straße sei als Landesstraße dazu bestimmt, überörtlichen Verkehr aufzunehmen. Des Weiteren erfülle die Oldenburger Straßen neben der Bundesstraße 437 den Zugang zur Innenstadt und diversen Geschäften in der Stadt. Insofern seien den Anwohnern dieser stärker frequentierten Straßen höhere Lärmbeeinträchtigungen zuzumuten als Anwohnern in reinen Wohngebieten. Darüber hinaus diene die Oldenburger Straße als Umleitungsstrecke für die A  29. Sie müsse daher jederzeit für den Lkw-Verkehr befahrbar sein.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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