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NWZonline.de Region Friesland Politik

Freizeitbad: Aqua Toll wird zum Spekulationsobjekt

20.06.2015

Schortens Was ist der Inhalt der Gespräche über das Freizeitbad Aqua Toll zwischen der Spitze der Schortenser SPD-Fraktion, Bürgermeister Gerhard Böhling und Landrat Sven Ambrosy, die am Montag stattgefunden haben? Diese Frage hat am Donnerstag im Schortenser Freizeitbadausschuss für heftigen Streit gesorgt.

Wie berichtet, sollte im Ausschuss der Beschluss über die Zukunft des Bades fallen. Nachdem die vom Stadtrat im Dezember 2014 beschlossene und schon einmal erhöhte Obergrenze von 6,4 Millionen Euro für die Sanierung des Bades nach aktuellen Kostenberechnungen nicht gehalten werden kann, hatte die Stadtverwaltung den Antrag gestellt, den Ratsbeschluss zur Sanierung und Rückbau zum reinen Sportbad aufzuheben.

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde der Beschluss aber verschoben. Entscheiden soll nun am 2. Juli der Stadtrat.

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Janto Just (BfB) warf ein, dass auch bei einem Abriss erhebliche Kosten auf die Stadt zukämen und damit einhergehend ein großer Verlust an Lebensqualität in Schortens.

Anne Bödeker (SPD) betonte, dass sie mit dem Abriss des Bades nicht leben könne. Sie appellierte an die Ratskollegen, den Beschluss zu vertagen, um nochmals in Ruhe prüfen zu können, ob es doch noch andere Möglichkeiten zur Erhaltung des Bades gebe.

Keine Antworten

Da wurden CDU- und Grünen-Fraktion hellhörig: „Ich weiß nicht, worauf Sie warten. Meinen Sie, dass jemand plötzlich mit einem Scheck vor uns steht, und die Kosten für uns trägt?“, so Thomas Eggers (CDU). Sein Parteikollege Axel Homfeldt fragte die Verwaltung, ob es aus ihrer Sicht noch irgendeine Möglichkeit gebe, den vorgesehenen Kostenrahmen einzuhalten, die noch nicht jedem bekannt sei.

Eindeutige Antworten darauf gab es nicht. „Es sind noch nicht alle Gespräche abgeschlossen, momentan ist noch alles im Fluss“, unkte Böhling: Möglicherweise gebe es Gedankenspiele, zu denen er aber momentan keine Stellung nehmen möchte.

Martin von Heynitz (Grüne) kritisierte als nicht fair, dass offenbar einige Ausschussmitglieder von möglichen Verhandlungen zum Bad ausgeschlossen werden.

Böhling sagt nichts

„Wenn Sie wollen, dass auch wir an anderer Stelle darüber reden, laden Sie mich doch einfach zu Ihren Fraktionssitzungen ein“, forderte Gerhard Böhling die CDU-Fraktion auf. Und weiter: „Sie haben keinen Anspruch darauf, dass ich meine derzeitigen Überlegungen hier offenlege. Und wenn Sie das doch meinen, dann müssen Sie mich verklagen.“

Homfeldt zog die Konsequenz: Am Freitag formulierte er ein schriftliche Anfrage zu den Aqua Toll-Planungen, die er am gleichen Tag noch an Böhling gesandt hat.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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