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NWZonline.de Region Friesland Politik

Seniorenbeirat: Auch für jüngere Alte etwas tun

15.08.2016

Jever Er vertritt die Belange der jeverschen Senioren. Und am 27. September wird er neu gewählt: Der Seniorenbeirat Jever besteht aus fünf Mitgliedern. Fünf Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich bisher zur Wahl. Heidi Waculik (67) ist die einzige, die erneut kandidiert. Die anderen vier sind (noch) unbekannte Gesichter.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weitere Bewerber melden würden“, sagt die derzeitige Beiratsvorsitzende Renate Huckfeld: Denn für die jeverschen Senioren aktiv zu sein, mache viel Spaß.

Hans Simon (63) stammt aus Hessen, lebt seit 33 Jahren in der Region und seit eineinhalb Jahren in Jever. Auf die Idee, sich für die Senioren einzusetzen, kam er nach der Neujahrsansprache des Bürgermeisters. „Jever ist eine seniorenfreundliche Stadt, das muss ausgebaut werden“, sagt er. Er will darauf achten, dass Politik und Verwaltung nicht nur Lippenbekenntnisse ablegen, sondern Taten folgen.

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Anschluss nicht verlieren

„Wir müssen jetzt schon das in die Wege leiten, was wir Übermorgen brauchen“, sagt er. Hans Simon plädiert dafür, dass die Älteren den Anschluss an die Jugend nicht verlieren: „Ich gehe auch ab und zu noch in die Disco und bin bei Facebook“, berichtet er. Denn Altsein bedeute für ihn nicht, dass er das Heute nicht mehr verstehen wolle.

Da setzt auch Marion Lonkwitz (64) an. Sie ist vielen Senioren in Jever bereits ein Begriff, weil sie sich unter anderem bei den Seniorenfrühstücken engagiert. „Man nennt mich auch die Küchenhexe“, sagt sie. Sie möchte gern frischen Schwung in den Seniorenbeirat bringen. Vor allem für die 60- bis 75-Jährigen möchte sie Angebote schaffen. „Da gibt es nämlich fast nichts“, hat sie festgestellt. Veranstaltungen und Fahrten müssten auch an Wochenenden stattfinden, immerhin seien viele in diesem Alter noch berufstätig. „Und es muss ja auch nicht immer ein Orgelkonzert sein, wir können auch zusammen ins Kino gehen oder ein Rockkonzert besuchen“, findet sie.

Außerdem würde sie gern Jugendliche zu den Senioren einladen. „Sie könnten uns erklären, wie wir mit dem Smartphone Apps runterladen und benutzen oder wie wir E-Mails versenden oder im Internet surfen“, meint sie.

Etwas für die jüngeren Alten tun möchte auch Ingo Bergmann (64). Er ist seit einem Jahr in Pension. „Der Seniorenbeirat hat tolle Arbeit geleistet, das muss am Leben gehalten werden“, sagt er. Er wolle Bewährtes beibehalten und zugleich neue Akzente setzen. „So wollen wir auch die jüngeren Alten zum Mitmachen aktivieren“, sagt er. Außerdem fordert er die Senioren auf: „Gehen Sie zur Wahl und sorgen Sie für eine hohe Wahlbeteiligung, das zeigt den Stellenwert, den Sie dem Beirat einräumen.“

Gisela Vahlenkamp (60) lebt seit 34 Jahren in Jever. Sie erhielt Kontakt zum Seniorenbeirat über den Seniorenpass. Sie arbeitet beim Deutschen Roten Kreuz Oldenburg in der Verwaltung. „Ich habe also viel mit sozialen Themen zu tun und verstehe etwas davon“, sagt sie. Diese Kompetenzen möchte sie in den Seniorenbeirat einbringen.

Sie interessiert sich zudem für betreutes Wohnen. „In meiner Freizeit mache ich viel Musik, ich bin seit Jahren im Gospelprojekt und in der Volkstanzgruppe aktiv“, sagt sie.

Sprechstunde anbieten

Die Einzige, die bereits im Seniorenbeirat aktiv ist, ist Heidi Waculik. Sie lebt seit sechs Jahren wieder in Jever. „Die Arbeit im Seniorenbeirat ist eine schöne Aufgabe“, sagt sie. Deswegen wäre sie gern weitere fünf Jahre dabei. Sie hat unter anderem eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken betreut und ist Wohnberaterin für den Landkreis Friesland. Außerdem ist sie im Bürgerverein Jever aktiv. Auch sie möchte jüngere Senioren ansprechen. Zudem würde sie gern eine regelmäßige Seniorensprechstunde anbieten.

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