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NWZonline.de Region Friesland Politik

Seniorenpass: Auch im Alter noch Kontakte knüpfen

22.03.2017

Jever Die Generation 60 plus stellt in Deutschland längst die Mehrheit – „und dennoch werden Senioren noch immer als Minderheit behandelt“, hat Ingo Borgmann, Vorsitzender des jeverschen Seniorenbeirats festgestellt. In Jever allerdings nicht: „Hier wird die Generation 60 plus sehr gut behandelt und hat eine Stimme.“

Und das wird zum Beispiel am Seniorenpass deutlich: Trotz der Kosten für die Stadt von knapp 15 000 Euro wurde er noch nie in Frage gestellt. „Dabei ist der Seniorenpass eine der teureren freiwilligen Leistung der Stadt“, betont Bürgermeister Jan Edo Albers. Er sei stolz und dankbar, dass die Stadt mit dem Votum der Politik Jevers Älteren jedes Jahr trotz aller Finanzknappheit ein Angebot machen kann.

Der Seniorenpass

Den Seniorenpass 2017 der Stadt Jever gibt es ab sofort für 12 Euro im Rathaus. Erhältlich ist er für alle, die mindestens 60 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz in Jever haben.

Ansprechpartnerin für Kritik, Lob, Ideen und Vorschläge ist im Rathaus Lisa Gerriets, Zimmer 24, Tel. 04461/939124.

Gedruckt wird der Seniorenpass in einer Auflage von 400 Stück. Im vergangenen Jahr wurden 365 Pässe ausgegeben – Tendenz steigend.

Die Kosten für das Seniorenangebot belaufen sich auf 19 200 Euro, die Stadt bezuschusst es mit 14 900 Euro, 4300 Euro werden durch Verkaufserlöse erzielt.

Im Pass enthalten sind auch in diesem Jahr Ermäßigungs-Gutscheine fürs Kino Jever und Taxifahrten, fürs Senioren-Bowling in Heidmühle und Freikarten fürs Freibad Jever – insgesamt hat der Seniorenpass einen Wert von rund 70 Euro.

Die Fahrten im Rahmen des Seniorenpasses werden auch in diesem Jahr an unterschiedlichen Wochentagen in 50er-Gruppen durchgeführt. Pro Fahrt gibt es im Schnitt fünf Termine. Der Vorteil: Die Möglichkeiten für Besichtigungen und Einkehr sind mit 50 Personen deutlich höher als mit 250 Personen.

Mehr Infos unter seniorenbeirat-jever.de

Das sollte nach Ansicht von Borgmann und seinem Seniorenbeirats-Kollegen Hans Simon auch so bleiben: „Wir erleben seit Neuwahl des Beirats eine kontinuierliche Steigerung der Teilnehmerzahlen bei den Seniorenveranstaltungen. Wenn das so weitergeht, reicht das Graftenhaus als Treffpunkt bald nicht mehr aus“, berichtet Simon.

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Und der Seniorenpass werde ebenfalls gut nachgefragt. „Viele fragen seit Wochen nach, wann der neue Pass endlich erscheint“, berichtet Borgmann. Deshalb wünscht sich der gesamte Seniorenbeirat, dass das Angebot für die Älteren auch in Zukunft in dieser Form erhalten bleibt.

Nun ist der Seniorenpass 2017 erschienen – ab sofort ist er im Rathaus erhältlich. Der Veranstaltungsreigen startet traditionell mit dem „Tag der älteren Generation“ am 28. April im Schützenhof.

Geboten werden auch in diesem Jahr mehrere Fahrten – jede jeweils mehrfach zu unterschiedlichen Terminen: So gibt es eine Fahrt nach Norden ins Teemuseum, eine Hafenrundfahrt in Emden, eine Stadtrundfahrt durch Oldenburg und besuche des Wasserwerks und Trinkwasserlehrpfads des OOWV in Nethen/Rastede. „Die Fahrten sind beliebt und wichtig: Sie bieten Senioren die Möglichkeit, Kontakt zu bekommen und zu halten“, weiß Ingo Borgmann.

Auch der beliebte plattdeutsche Nachmittag steht auf dem Programm: Am 20. Oktober gestalten ihn Hannes Co. (Albertus Akkermann) und Gerd „Ballou“ Brandt mit Liedern und Geschichten von und über Hannes Flessner.

Und den traditionellen Abschluss findet das Programm am 22. November mit einem Reisebericht von Weltenbummler Heinz Christoffers über Marokko.

Im Pass enthalten sind außerdem wieder Gutscheine für Kino, Bowling, Taxifahrten und das Freibad – damit bietet der Pass, der 12 Euro kostet, einen Gegenwert von rund 70 Euro.

Dankbar sind Seniorenbeirat und Bürgermeister Lisa Gerriets und Marina Heidecker von der Stadtverwaltung: Sie stellen den Seniorenpass zusammen – „und sind geduldig, wenn wir ihnen auf die Nerven gehen“, scherzt Borgmann.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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