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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ausnahme am Deich auf Prüfstand

09.07.2015

Varel Knapp 40 Zuhörer waren am Dienstagabend ins Rathaus II in Langendamm zur Sitzung des Planungsausschusses gekommen, um die Diskussion über die Einwendungen gegen die Bebauung der Sandkuhle in Dangast zu verfolgen. Sie wurden enttäuscht: Bürgermeister Gerd-Christian Wagner verkündete, dass das Niedersächsische Umweltministerium den Landkreis Friesland um eine Überprüfung der deichrechtlichen Genehmigung gebeten hat. Der Ausschuss entschied, das Thema auszusetzen, bis der Kreis entschieden hat.

Die geplanten Neubauten in der Dangaster Sandkuhle ragen teilweise in die Deichschutzzone hinein, damit das Gelände optimal ausgenutzt wird. Zudem soll aus städtebaulicher Sicht eine einheitliche Linie erreicht werden. Das hatte zwei Mitglieder der Bürgerinitiative Dangast auf den Plan gerufen, sie hatten sich an das Niedersächsische Umweltministerium als Aufsichtsbehörde gewandt und um Klärung gebeten.

Das Umweltministerium hat sich jetzt an den Landkreis Friesland gewandt mit der Aufforderung, die Begründung dafür, in diesem Bereich eine deichschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zu erteilen, zu konkretisieren.

Die NWZ  fragt beim Leiter der Unteren Wasser- und Deichbehörde des Landkreises Friesland, Jochen Meier, nach, warum dort eine deichschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Meier erläutert, dass generell innerdeichs 50 Meter Abstand zum Deich eingehalten werden müssen, um Raum für eine mögliche Deicherhöhung zu gewähren.

Beim Deich an der Sandkuhle handele es sich jedoch um einen atypischen Deich, der ohnehin nicht durch eine Erhöhung, sondern durch eine Spuntwand oder Kappenerhöhung verstärkt werden könne, so Meier. Und das sei mit der geplanten Bebauung möglich. Zudem werde ein mehr als 20 Meter breiter Streifen zur Deichsicherung frei gehalten.

„Unsere Sachentscheidung wurde vom Umweltministerium nicht angezweifelt, wir müssen nur die Begründung konkretisieren“, so Meier, „ich gehe davon aus, dass es bei der Ausnahmegenehmigung bleibt, es gibt keine sachlichen Zwänge, die dagegen sprechen“.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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