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NWZonline.de Region Friesland Politik

Camping: Bestandsschutz für Vorbauten gefordert

24.02.2015

Dangast Der Streit um die Vorbauten auf dem Dangaster Campingplatz beschäftigte auch die jüngste Sitzung des Ausschusses für den Eigenbetrieb Kurverwaltung Nordseebad Dangast. Ratsherr Heinz-Peter Boyken (Zukunft Varel) kritisierte den Umgang mit den Campern als „menschlich entsetzlich“.

„Wenn jemand 55 Jahre Urlaub in Dangast macht und dann dieses Verbot bekommt, ist das nicht in Ordnung.“ Es sollte ein Bestandsschutz für die hölzernen Vorbauten gelten, die seit mehr als 40 Jahren auf dem Campingplatz aufgebaut werden. „Irgendjemand hat offensichtlich ein Interesse daran, dass Dangast klinisch rein ist“, sagte Boyken.

Dangasts Kurdirektor Johann Taddigs sagte, dass er die Verärgerung der Camper nachvollziehen könne, aber die rechtliche Situation sei eindeutig. Dangast unterliege der niedersächsischen Campingplatzverordnung und danach seien diese Konstruktionen nicht erlaubt. Er als Campingplatzbetreiber könne sich da nur fügen.

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Die Vorbauten müssten laut Campingverordnung aus mobilen Bauteilen und zeltähnlichen Stoffen bestehen. Die Stadt hatte einen Hinweis auf die Holzbauten bekommen und war dem nachgegangen.

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner ergänzte, dass die Stadt die Angelegenheit dezidiert geprüft habe: „Wir haben alles Mögliche getan, mit den Behörden und mit dem Sozialministerium gesprochen, aber wir können nicht anders entscheiden, ich hafte schließlich dafür“, sagte er, „das Emotionale muss hinter dem Baurecht stehen“.

Auch für Rudi Böcker (BBV) haben die Holzhütten der Vareler Camper keinen Bestandsschutz: „Das sind Vorbauten, keine Zelte, irgendwo ist Schluss, sonst wollen andere auch Vorbauten, es gibt schließlich Vorschriften.“

Für Heinz-Peter Boyken ist die Sache nicht so eindeutig: „Nirgends steht, wie ein Vorzelt beschaffen sein muss, der Begriff Vorzelt ist nirgends rechtlich beschrieben.“

Traute Börjes-Meinardus Redakteurin / Redaktion Varel
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