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NWZonline.de Region Friesland Politik

Blick für die Zukunft schärfen

14.11.2015

Wangerooge /Norden Der Wattenmeer-Achter legt sich in die Riemen: Im April haben die sieben Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge mit der Stadt Norden die erste Runde des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erreicht. Bis März 2016 sind 51 Kommunen aufgefordert, mit Bürgern, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine Vision für 2030 zu entwickeln.

Mitmachen!

Wer sich an der Planung der „Zukunftsstadt“ beteiligen möchte, kann sich weiterhin einbringen: Anmeldungen für den zweiten Workshop am 24. November ab 11 Uhr im Haus des Gastes in Norden sind noch möglich. Der Workshop ist öffentlich und kostenfrei.

Per Fragebogen „Visionen für die Zukunftsstadt 2030“ können Teilnehmer ihre persönlichen Visionen für ihren Wohnort im Jahr 2030 formulieren.

Mehr Infos unter „Bullauge Zukunftsstadt“ auf www.wattenmeerachter.de

Dafür trafen sich jetzt in Norddeich rund 40 Vertreter der Inseln und Nordens zum ersten von zwei Zukunftsstadt-Workshops. Trotz der Unterschiede zwischen den einzelnen Inseln und der Festlandskommune gibt es laut Dietmar Patron, Bürgermeister von Juist und Vorsitzender der Lenkungsgruppe der Leader-Region „Wattenmeer-Achter“ auch viele Gemeinsamkeiten. „Mit unserer Insel- und Küstenlage sind wir besonders. Wir unterliegen anderen Arbeits- und Lebensbedingungen“, betonte er.

Der Insel- und Küstentourismus habe in den vergangenen 25 Jahren eine enorme Entwicklung genommen. Längst sei der Fremdenverkehr der stärkste Wirtschaftsfaktor und präge das Leben in der Region. „Das zieht Konsequenzen im Alltagsleben, im Miteinander und im Gemeinschaftsleben nach sich.“ Als Schlagworte nannte er bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz, Kultur und Bildung.

Diese und andere wichtige Zukunftsthemen sollen in den beiden Workshops diskutiert werden. „Wir wollen aktiv gestalten. Es soll etwas sichtbar werden“, betonte die Norder Bürgermeisterin Barbara Schlag.

Mit den Ergebnissen aus den Workshops und einer parallel dazu gestarteten Online-Umfrage hoffen die Partner im Wattenmeer-Achter, sich für die zweite Phase im Wettbewerb zu qualifizieren. Bis zu 20 ausgewählte Kommunen erhalten 2016 die Chance auf konkrete Planung ihrer Ideen. Acht Städte, Gemeinden und Landkreise sollen in der dritten Phase ab 2018 ihre Visionen umsetzen können – mit finanzieller Unterstützung des Bundes.

Zum Auftakt gab es eine Rückbesinnung. Wie sah das Arbeiten, Wohnen und (Er)leben vor 30 Jahren aus? Das öffnete den Blick für Gegenwart und Zukunft. Die Ergebnisse werden jetzt von Mitarbeitern der Arbeitsgruppe für regionale Struktur und Umweltforschung sowie der Gesellschaft für regionale Planung NWP, die mit der Hochschule Emden/Leer den Prozess begleiten, zusammengefasst und bilden die Grundlage für den zweiten Workshop am 24. November.

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