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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ausschuss: Blitzer an Urwaldstraße erwünscht

21.11.2015

Bockhorn Zur Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstagabend im Bockhorner Rathaus war rund ein Dutzend Zuhörer gekommen. Die meisten von ihnen interessierten sich für die Beratungen zur Verkehrssituation auf der Urwaldstraße. Auf der Tagesordnung stand das Thema Blitzer in der Urwaldstraße. Über diese Themen diskutierten die Politiker am Donnerstagabend:

Urwaldstraße

Seit 27 Jahren führten sie den Kampf für eine Beruhigung der Verkehrssituation in der Urwaldstraße, sagten die Bürger bei der Einwohnerfragestunde im Ausschuss. Die breite Straße, die stark frequentiert ist, sei eine „Rennstrecke von Blumenkübel zu Blumenkübel“, die wenigsten hielten sich an Tempo 30 und der Lärm sei für die Anwohner purer Stress. Geschwindigkeitskontrollen könnten helfen. Die Politiker und Anwohner erhoffen sich davon, dass die Autofahrer auf dem Klinkerbelag dann nicht mehr so schnell fahren, dass der Lärm eine Belastung ist.

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Am Donnerstagabend sprachen sich die Politiker einstimmig dafür aus, beim Straßenverkehrsamt des Landkreises eine Verkehrsüberwachung zu beantragen. Die Radarmessung wird nach diesem Beschluss auch bei der Polizei beantragt.

Jedoch waren sich die Politiker einig, dass dadurch das Problem nicht dauerhaft gelöst sei. Wolfgang Janßen (fraktionslos) machte deutlich, dass der Klinkerbelag nicht historisch sei und die Straße asphaltiert werden müsse. Harald Duttke (FDP) hält das Blitzen für „halben Kram“ und wunderte sich bei der Sitzung, dass die vielen anderen Vorschläge zur Verkehrsberuhigung in der Urwaldstraße am Donnerstag nicht zur Diskussion standen. Olaf Nack (UWG) sprach sich für Schwellen aus, die den Verkehr beruhigen: „Damit zwingt man die Autofahrer, ihre Geschwindigkeit zu drosseln.“ Im nächsten Bauausschuss soll das Thema Verkehrssituation in der Urwaldstraße noch einmal auf der Tagesordnung stehen.

Geld für Straßen

Einstimmig haben die Politiker nach einer Diskussion am Donnerstagabend dafür gestimmt, den Posten „Straßenbau allgemein“ im Haushaltsentwurf für 2016 von 100 000 Euro auf 150 000 Euro zu erhöhen – denn spätestens, wenn die Prioritätenliste für die Straßensanierungen fertig ist, würden für den Straßenausbau hohe Kosten auf die Gemeinde zukommen.

Parkzeitbeschränkung

In einigen Teilen der Langen Straße dürfen Autofahrer ihre Wagen nur eine Zeit lang parken, weil eine sogenannte Parkzeitbeschränkung gilt. Das gilt allerdings nicht beim Schuhhaus Meyer, was dazu führt, dass dort immer wieder Dauerparker stehen und so den Kundenparkplatz blockieren. Deswegen haben sich die Politiker im Ausschuss jetzt dafür ausgesprochen, bei der Straßenverkehrsbehörde auch für diesen Parkplatz eine Parkzeitbeschränkung zu beantragen. Und eine solche Parkzeitbeschränkung wollen die Politiker auch für den Marktplatz. Diesen Vorschlag hatte Olaf Nack in der Sitzung eingebracht.

Auf Anregung von Wolfgang Janßen haben die Politiker außerdem beschlossen, parallel zu prüfen, ob im Bockhorner Ortskern eine Parkraumzone eingerichtet werden kann. Das würde das Parken auf der Straße erlauben und damit gleichzeitig den Verkehr in der Langen Straße beruhigen. Ob das sinnvoll wäre, soll das Straßenverkehrsamt prüfen.

Bushaltestellen

Auf der Tagesordnung des Ausschusses stand die Frage, welche Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden sollen. Die Politiker sprachen sich dafür aus, zunächst von der Bus-Gesellschaft Bruns aktuelle Zahlen einzuholen, um herauszufinden, welche Bushaltestellen besonders frequentiert werden – unabhängig von der Schülerbeförderung. Erst im zweiten Schritt soll eine Liste der Bushaltestellen angefertigt werden, die barrierefrei ausgebaut werden sollen. Besonders wichtig und notwendig sei der Ausbau bei der Bushaltestelle in Steinhausen, meint Wolfgang Janßen.

In Bockhorn sollen die Haltestellen auf 13 Zentimeter Höhe und nicht, wie in vielen anderen Gemeinden üblich, auf 18 Zentimeter ausgebaut werden. Hintergrund ist, dass in Bockhorn vor allem Überlandbusse und keine Stadtbusse verkehren. Diese Überlandbusse können an die 18-Zentimeter-Kanten von Bushaltestellen nicht nah genug heranfahren, um einen barrierefreien Einstieg zu gewährleisten, weil dann die Türen nicht mehr geöffnet werden könnten.

Tempo-30-Zone

Die Politiker sprachen sich einstimmig dafür aus, Verkehrszählungen an allen Ortseingängen durchzuführen. Mit den dann vorliegenden Zahlen soll ein Antrag auf die Einrichtung einer Tempo-30-Zone an den Landkreis Friesland untermauert werden.

Radwegekonzept

Die CDU-SPD-Gruppe hatte beantragt, ein Radwegekonzept erstellen zu lassen. Die Politiker haben sich dafür ausgesprochen, drei Planungsbüros zu beauftragen, Angebote für Radwegekonzepte abzugeben.

In diesem Zusammenhang war auch der Arbeitskreis Verkehr zurate gezogen worden. In der Einwohnerfragestunde der Sitzung beklagte Ratsherr Rolf Scherer, dass Anträge wie dieser im Arbeitskreis behandelt würden, jedoch Anträge, die er gestellt habe, lange unbeachtet blieben.

Sandra Binkenstein Redakteurin / Redaktion Varel
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