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NWZonline.de Region Friesland Politik

200 Jahre Gemeinnütziger: Erinnerung an Streit im Bockhorner Rat

04.07.2018

Bockhorn Zur Politik gehören Meinungsverschiedenheiten – so wie die Kritik des parteilosen Ratsherren Rolf Scherer, die die NWZ am 3. Juli veröffentlichte. Der Ratsherr findet, dass in der Bockhorner Politik zu wenig öffentlich über wichtige Themen diskutiert wird.

Doch so neu sind solche Unstimmigkeiten im Bockhorner Rat nicht – wenngleich auch nicht mehr so heftig wie noch vor 30 Jahren. Da lag die damalige Grüne Ratsfrau Roswitha Schweichel im „Dauerclinch“ mit dem einstigen Bürgermeister Gerhard Hanken. Der Streit führte gar so weit, dass die Ratsfrau schließlich einen Rechtsanwalt einsetzte, um ihre Forderungen durchzusetzen, wie „Der Gemeinnützige“ am 12. Juli 1988 berichtete.

Was war passiert? Der Bürgermeister Hanken hatte die Ergänzung eines Sitzungsprotokolls ohne Abstimmung verweigert, Anträge an Fachausschüsse wurden der Ratsfrau nicht zugesandt und ein Antrag der Grünen zum Thema Pflanzenschutzmittel in der Gemeinde sollte nur in nicht-öffentlicher Sitzung behandelt werden. Kurzum: Roswitha Schweichel sah mangelnde Transparenz und fühlte sich übergangen. „Ich fühle mich in meinen Rechten als Ratsmitglied verletzt“, fasste die Kommunalpolitikerin vor dreißig Jahren zusammen.

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Ob aus der angedrohten Klage eine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde, ist nicht bekannt. Gerichte beschäftigten sich jedenfalls nicht mit dem Thema. Wohl aber gab es in nahezu jeder Ratssitzung Zank zwischen der Ratsfrau der Grünen Wählergemeinschaft und dem Bürgermeister, aber auch mit anderen Fraktionen – wohl ein Grund dafür, dass sich die Grünen mit ihren Anträgen kaum durchsetzen konnten.

Roswitha Schweichel lebt heute in Konstanz, betreibt dort ein Labor für Holzanalysen. Soziales Engagement zeigt sie nach wie vor: So wurde sie vor drei Jahren für ihren humanitären Einsatz für Flüchtlinge in ihrer neuen Heimat ausgezeichnet.

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