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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gemeinde kann auf sie zählen

15.02.2019

Bockhorn Die Gemeinde Bockhorn hat den Bezirksvorstehern für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. Die Bezirksvorsteher fungieren als Kontaktpersonen zwischen Rathaus und Bürgern.

Da kommt es schon mal vor, dass ein Nachbar auf ein Loch in der Straße zeigt und zum Bezirksvorsteher sagt: „Das musst du mal im Rathaus erzählen.“ Günter Krebs, als Bezirksvorsteher zuständig für das Gebiet Bockhorn-West, erlebt so etwas häufig. „Das Gebiet habe ich von meinem Vater übernommen“, sagte er, und deshalb kannte er die Aufgaben der ehrenamtlichen Bezirksvorsteher auch schon vor seinem Amtsantritt vor einem Jahr ganz genau. Zum einen ist es seine Aufgabe, „nach dem Rechten zu sehen“. Außerdem verteilte er im vergangenen Jahr beispielsweise die Grundsteuerbescheide mit den Müllmarken, in diesem Jahr sind die Benachrichtigungskarten für drei Wahlen dran.

Die Gemeinde Bockhorn ist verwaltungstechnisch in 14 Bezirke unterteilt, in denen jeweils ein Anwohner als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung tätig ist. Oft werden die Helfer des Rathauses auch als „kleine Bürgermeister“ bezeichnet. Am Dienstag waren alle zu einem „Dankeschön-Abend“ in die Altdeutsche Diele in Steinhausen eingeladen. Erstmals nahmen die beiden Schiedsleute der Gemeinde Bockhorn, Günter Hochfeldt und Klaus Wenzel, an dem Treffen teil. Als „kleine Richter“ versuchen sie kleinere Streitigkeiten zu schlichten, „mal ist die Hecke zu hoch, oder das Laub stört“, berichtete Hochfeld, der in den letzten zehn Jahren 157 „Fälle“ lösen konnte. „Meist sind es Kleinigkeiten, da frage ich die Kontrahenten, ob sie das nicht mit einer Flasche Bier am Gartenzaun hätten lösen können.“ Wenzel erzählte vom positiven Ausgang einer Schlichtung. „Nach einem klärenden Gespräch haben sich die Streitenden die Hand gegeben und sogar zum Grillen verabredet.“

Bürgermeister Andreas Meinen bedankte sich für die zuverlässige Unterstützung und betonte: „Ihr seid wichtig als Ansprechpartner für die Bürger.“ Seine Kollegin Anke Emken vom Ordnungsamt machte sich Notizen über neu gemeldete Straßenschäden, umherliegendes Strauchgut oder verstopfte Gullys und nannte ein weiteres Aufgabenfeld: „Im Interesse unserer älteren Einwohner wollen wir die Bezirksvorsteher künftig mehr in die Seniorenarbeit einbinden.“ Beim gemütlichen Beisammensein gab es viel über die Arbeit und das Leben in der Gemeinde zu erzählen.

Zu den „kleinen Bürgermeistern“ in Bockhorn zählen Rita Immens-Hörmann (Bockhorn-Nord), Günter Krebs (Bockhorn-West), Christian Bergfeld (Bockhorn-Mitte), Alfred Brüntje (Bockhorn-Süd), Johann Meinen (Osterforde), Angela Krebs (Bockhornerfeld I), Udo Möllenberg (Bockhornerfeld II), Almut Eilers (Grabstede-West), Hellmut Harms (Grabstede-Ost), Anne Meinen (Bredehorn), Friedrich Köhne (Moorwinkelsdamm), Peter Feldten (Steinhausen), Hans Rautenberg (Ellenserdamm), Jan Meyer (Petersgroden).

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