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NWZonline.de Region Friesland Politik

Wählergemeinschaft sucht Mitstreiter

16.01.2019

Bockhorn Drei Männer wollen in der Bockhorner Politik „verkrustete Strukturen“ aufbrechen: Rolf Scherer, Mirco Osterthun und Thomas Fritsch wollen sich zu einer Wählergemeinschaft zusammenschließen. Sie suchen noch Mitstreiter für ihre neue Gruppe mit dem Namen Parteifreie Friesen (PFF).

Mirco Osterthun und Thomas Fritsch sind in der Gemeinde schon als engagierte Bürger bekannt. Sie haben sich aus eigenem Antrieb heraus schon in der Vergangenheit mehrfach mit ihren Anliegen an die Gemeinde gewandt. Mirco Osterthun setzt sich beharrlich und mit Erfolg unter anderem für die Dorfstraße in Bockhornerfeld ein. Thomas Fritsch nahm sich der Probleme an der Ecke Lange Straße/Erlenstraße an. Auf sein Betreiben hin wird jetzt der Einmündungsbereich mit einem Spiegel versehen.

Rolf Scherer ist bereits Ratsmitglied in Bockhorn, seit 2016 parteilos.

In einer Mitteilung an die Nordwest-Zeitung schreiben Mirco Osterthun und Thomas Fritsch: „Bei den öffentlichen Ratssitzungen, bei denen wir öfters anwesend sind, fanden wir es erschreckend, wie unvorbereitet einige Ratsmitglieder und ganze Fraktionen in die Diskussionen und Abstimmung gehen und dann Entscheidungen treffen, über deren Tragweite sie sich offensichtlich oftmals gar nicht im Klaren sind.“ Ihnen sei es wichtig, im Rat „die Gesamtheit der Bürger zu vertreten, um die Gemeinde voranzubringen und deren Eigenständigkeit zu erhalten“.

Den Zusammenschluss ohne Parteienzwang sehen die Parteifreien Friesen als Möglichkeit, die Ansichten und Meinung der Bürger zu vertreten. Handlungsbedarf sei „mehr als genug da“. „Oftmals haben wir den Eindruck, dass viele Themen im Rat angesprochen werden, aber vor lauter Planungen und Absichtserklärungen fehlt es an der konkreten Umsetzung.“ Konkrete Beispiele sieht die Wählergemeinschaft in der Verkehrssituation im Innenbereich, „die durch den geplanten Umbau des Combi-Marktes sich noch verschärfen wird“, außerdem im Straßenbau.

Rolf Scherer ist sich sicher: „Die Bürger möchten vielfach diese verkrusteten Strukturen im Einerlei der Parteienlandschaften nicht mehr. Deswegen ist es für uns auch wichtig, ein klares Profil ohne Parteienzwang herauszustellen.“ Als Einzelkandidat hat sich Scherer nach der Kommunalwahl 2016 im Bockhorner Rat mit der FDP zu einer Gruppe zusammengeschlossen. „Die Zusammenarbeit über Jahre mit der FDP ist sehr gut und angenehm. Die Anzahl der gemeinsam eingereichten Anträge und deren Ergebnisse können sich sehen lassen. Auf Dauer täte es der Gemeinde Bockhorn gut, wenn Politiker, die auch klare Kante zeigen und diese auch politisch leben können, mehr in die Verantwortung kämen.“

Bockhorn bildet bei den Kommunalwahlen einen Wahlbezirk mit Zetel. „Da es ein erklärtes Ziel sein soll, auch in den Kreistag einzuziehen, suchen wir auch engagierte Mitstreiter für den Zeteler Rat“, sagt Rolf Scherer.

Die neue Wählergemeinschaft möchte demnächst regelmäßig politische Stammtische anbieten. „Dort werden kommunalpolitische Themen aus Bockhorn und Zetel angesprochen. Wir möchten mögliche Kandidaten schon frühzeitig in diese Arbeit mit aufnehmen.“

Scherer stellt klar: „Extreme politische Einstellungen haben in der Kommunalpolitik nichts zu suchen, sie sind hier auch völlig fehl am Platz. Sie schüren nur Intoleranz und Unfrieden vor Ort.“

Gesucht würden also Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren, klare Positionen haben und diese auch vertreten. „Wir möchten mit einem Querschnitt der Gesellschaft in Bockhorn, Zetel und im Kreis antreten. Jeder ist mit seinen Lebens- und Berufserfahrungen willkommen.“ Die nächste Kommunalwahl findet zwar erst 2021 statt, doch die Zeit bis dahin möchte die Wählergemeinschaft nutzen, Menschen für die Politik zu begeistern und das eigene Profil zu schärfen.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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