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NWZonline.de Region Friesland Politik

Kommunalwahl: Bürger klagen über laute Stadt

20.08.2011

VAREL „Wir sind keine Verkehrsexperten und Bill Gates sind wir auch nicht.“ Walter Langer, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Vareler Stadtrat, brachte auf den Punkt, woran es bei der Lösung der Verkehrsprobleme in Varel hapert. Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Oldenburger Straße sowie der Bürgermeister-Heidenreich-Straße nahm breiten Raum ein beim Bürgerforum der Nordwest-Zeitung zur Kommunalwahl am Donnerstagabend in der Aula der Haupt- und Realschule Varel.

„Die Lösung der Verkehrsprobleme ist die größte Herausforderung der nächsten Jahre“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Bruns. Eine Umgehungsstraße bedeutet für ihn nicht die Lösung des Problems. Bund und Land seien gefordert, für Varel eine grundlegende Lösung zu finden. Das sieht auch FDP-Ratsherr Franz Wimmer so. Die Belastung der Anlieger der Oldenburger Straße und der Bürgermeister-Heidenreich-Straße sei unerträglich, hier müsse eine Lösung her.

Eine Umgehungsstraße als Lösung propagierten Iko Chmielewski, Fraktionsvorsitzender der Wähleraktion Menschenmüll, sowie Bernd Köhler vom Bürgerbündnis Soziale Demokraten Varel. Als kurzfristige Maßnahmen schlug Chmielewski verstärkte Geschwindigkeitskontrollen auf der Oldenburger Straße sowie eine Verbesserung des Asphaltbelages vor. Eine Ortsumgehung als Entlastung könnte sich auch Walter Langer vorstellen, zumal der Schwerlastverkehr noch erheblich zunehmen werde. „Wer nicht in Varel bleiben will, muss schnell durch den Ort durchkommen“, fordert auch Hergen Eilers (CDU). Die CDU habe die Nordspange wieder ins Gespräch gebracht, erinnerte er.

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Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihren Standpunkt zu vertreten. August Osterloh, Anlieger der Oldenburger Straße, sagte, das größte Problem der Straße sei die Oberflächenbeschaffenheit. „Das ist wie Gewitterdonner vor unseren Häusern“. Liane Bümmerstede kritisierte die vielen Lastwagen auf der Bürgermeister-Heidenreich-Straße. Bernd Theilen, der für die Wählergemeinschaft Pro Varel für den Rat kandidiert, sprach sich für eine weiträumige Südtangente aus. Harald Menge forderte von den Ratsmitgliedern geschlossenes Handeln: „Land und Bund können unsere Probleme nicht lösen, wenn wir nicht mit einer Sprache sprechen.“ Ulrich Schwalbe, der vor einem Jahr nach Varel gezogen ist, sparte nicht mit Kritik an den Ratsherren auf dem Podium: „Varel ist eine laute Stadt, was haben Sie in all den Jahren dagegen gemacht?“

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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