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NWZonline.de Region Friesland Politik

Städtepartnerschaft: Eintauchen in Alltag der Freunde in Cullera

21.04.2018

Cullera /Jever Eine Städtepartnerschaft bedeutet nicht nur, sich gegenseitig zu besuchen und eine schöne Zeit zu erleben. Eine Städtepartnerschaft bedeutet auch, die Sitten und Bräuche der jeweils anderen kennenzulernen, sich ihrer Kultur zu nähern und zu erfahren, wie sie ihren Alltag gestalten. Das jedenfalls ist Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers sehr wichtig.

Deshalb ging es beim diesjährigen Besuch der jeverschen Delegation in Cullera auch nicht nur um das Feiern des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft, sondern um vieles mehr: nachdem es nach einigen Jahren Pause in den vergangenen zwei Jahren um erste neue Annäherungen zwischen Jeveranern und Cullerenses ging, hat die jeversche Delegation bei ihrem fünftägigen Besuch nun am „echten Leben“ in Cullera teilgenommen.

Tatsächlich gehört das Feiern von Festen, Festwochen und Prozessionen dazu: Gleich am ersten Tag stand die „Prozession Auroa“ an – und das bedeutete für alle: früh aufstehen. Schon gegen 3 Uhr nachts waren die Spanier auf den Straßen und ließen Böller krachen. Um 5 Uhr ging die eigentliche Prozession los. Ganz Cullera zog durch die Straßen von der Kirche bis ans Meer, allen voran die Seeleute mit der Madonna-Statue. Da sie Schutzheilige der Seefahrer ist, wurde die Madonna durchs Meer getragen, anschließend wurde ein riesiges Feuerwerk angezündet.

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Bürgermeister Jan Edo Albers marschierte gemeinsam mit Amtskollege Jordi Mayor vorneweg. „Das war eine Auszeichnung für mich und es war sehr berührend, an der Prozession teilzunehmen“, sagt Albers.

Auch einige andere aus der jeverschen Delegation liefen mit. „Toll, dass wir das miterleben duften. Dafür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt“, sagt Werner Magnus. „Egal ob Jung oder Alt, alle haben friedlich die Prozession gefeiert“, sagt Alt-Bürgermeisterin Margot Lorentzen. „Das zeigt: der Glaube verbindet.“

Doch nicht nur die Prozession beeindruckte die Jeveraner: an einem Nachmittag lud Ruth Palomero die Gruppe auf ihre Orangenplantage ein, um über ihre Arbeit zu berichten. Ruth ist eigentlich Apothekerin, mit ihrem Orangen- und Mandarinenlieferdienst hat sie sich selbstständig gemacht. „Die Arbeit ist nicht leicht, ich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung“, sagt Elke Vredenborg.

Neben Orangenplantagen gibt es in Cullera auch viele Reisfelder. Und so stand auch ein Besuch im kleinen aber feinen Reismuseum an, in dem Geräte ausgestellt sind, mit denen früher Reis geerntet wurde.

Da in Cullera in den vergangenen Tagen auch ein Dorffest stattfand, bekamen die Jeveraner zudem ein Stiertreiben zu sehen und zwei sehr professionelle Musikvereine zu hören.

Am letzten Abend gab es noch eine richtige Überraschung: da wurde die Gruppe zum „Tag der 3. Generation“ eingeladen. Und der lief ganz anders, als erwartet. Denn: nach dem Essen wurden die Boxen aufgedreht, Musik gespielt, live dazu gesungen – rund 1000 Senioren stürmten die Tanzfläche. Lange hielt es die Jeveraner da nicht auf ihren Plätzen und so tanzten alle gemeinsam. Das Schöne daran: es gab keine Schwierigkeiten bei der Verständigung, allein Musik und Tanz haben Jeveraner und Cullerenses verbunden – so, wie es in einer Städtepartnerschaft auch sein sollte.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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