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Erlebnispfad: Ein Sofa mitten im einmaligen Geestwald

18.05.2010

VAREL Mit einem neuen Erlebnispfad „Geestwald“ möchte die Vareler Lokale Agenda 21 auf die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten von Dangast aufmerksam machen. „Ein Rundgang durch den Geestwald eignet sich hervorragend, um auf die vier markanten Merkmale von Dangast hinzuweisen“, erklärt Agenda-Geschäftsführerin Marion Borchardt.

Keine Konkurrenz

Es geht um die in der Region einmalige Geesthochlage von Dangast, seine Seebadtradition, die Lage am Wattenmeer und damit am Weltnaturerbe sowie um Dangast als Ort der Kunstgeschichte. Neben den vier Stationen mit Informationstafeln ist eine fünfte Station vorgesehen, an der sich der Besucher auf ein „Waldsofa“ aus Holz legen und den Geestwald genießen kann. Eine Konkurrenz zwischen dem Geestwald-Pfad und dem Kunstlehrpfad (19 Stationen) sieht Borchardt nicht.

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Die Planung für den Geestwald-Pfad möchte die Agenda-Arbeitsgruppe „Umwelt- und Naturschutz“ auch dazu nutzen, den Austausch mit den anderen in Dangast aktiven Initiativen wie Kurverein, Kurverwaltung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Varel, Franz-Radziwill-Gesellschaft, Nationalpark-haus oder auch die Gruppe zur Dorferneuerung zu intensivieren.

Die Agenda-Gruppe hat daher alle Dangaster Initiativen zu einem Runden Tisch eingeladen. Er findet am Donnerstag, 27. Mai, um 19 Uhr im Nationalpark-Haus statt. Willkommen sind dazu aber auch andere Bürger, die sich für Dangast interessieren.

Die Agenda-Arbeitsgruppe „Umwelt- und Naturschutz trifft sich bereits an diesem Dienstag um 19.30 Uhr zu ihrer 115. Sitzung. Ein Thema ist auch der Geest-Erlebnispfad in Dangast.

Kleiner Wald ein Unikat

Der kleine Geestwald erstreckt sich von der Bordumer Straße bis zum Alten Posthaus. Durch ihn führt die alte Zufahrtsstraße Dangasts, der Bentincksche Weg. Lars Klein vom Nationalpark-Haus weist bei seinen Führungen entlang des Kunstpfades regelmäßig auf das Unikat hin.

Die Geest ist ein Überbleibsel der vorletzten Eiszeit vor etwa 100 000 Jahren. Unter 80 Meter dickem Eis hat sich damals Sand abgelagert. Der Jadebusen selbst ist erst vor etwa 800 Jahren entstanden. Seitdem liegt die Dangaster Geest bis zu zehn Meter über dem Meer.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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