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NWZonline.de Region Friesland Politik

Bundeswehr: „Einsatz in Afghanistan ist unverzichtbar“

28.07.2012

JEVER Als die Flötistin des Marinemusikkorps’ Nordsee zum Takt der Trommel die Melodie des Marschs „Soldat Bruce“ anstimmte, bekamen wohl viele Zuhörer eine Gänsehaut. Das ergreifende und im Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ sehr beliebte Stück war ein Höhepunkt des öffentlichen Abschiedsappells, bei dem am Freitagabend auf dem Platz vor dem Schloss Jever 150 Soldaten der Einheit unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in den Afghanistan-Einsatz verabschiedet wurden.

„Sie können stolz auf Ihre Leistung sein und wir sind stolz auf Sie“, sagte der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Eckart von Klaeden, der als Ehrengast an der Zeremonie teilnahm. Der Einsatz in Afghanistan sei unverzichtbar und erfolgreich. Trotz mancher Rückschläge habe sich das Land in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. „Die Herrschaft der Taliban ist beendet“, so von Klaeden.

Der Kommandeur der 4. Luftwaffendivision, Generalmajor Volker Zimmer, erinnerte daran, dass die Lage in Afghanistan trotz aller Erfolge immer noch schwierig und gefahrvoll ist. Er wünschte den Einsatzkräften „Soldatenglück und eine gesunde Heimkehr“.

An die Angehörigen wandte sich Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt in ihrer Rede. Sie könne sich gut in die Lage derjenigen versetzen, die ein Familienmitglied oder den Partner über Monate vermissen werden. Sie wünschte den Soldaten einen störungsfreien Einsatz und ihren Familien, dass sie mögliche Probleme bewältigen. „Wir sind in Gedanken bei Ihnen“, so die Bürgermeisterin, die die enge Verbundenheit zwischen der Bevölkerung und der Bundeswehr unterstrich.

Seit gut zehn Jahren stellt das Objektschutzregiment Soldaten zum Schutz des Internationalen Feldlagers und des Flughafens in Mazar-E-Sharif. Die Soldaten sind in der Regel vier Monate im Einsatz und werden dann ausgetauscht. „Begegnet den Menschen in Afghanistan offen und tolerant, bleibt aber vorsichtig und beherzigt in jeder Situation, was Ihr gelernt habt. Euer Eigenschutz hat oberste Priorität“, gab Regimentskommandeur Oberst Harald Schulz seinen Soldaten mit auf den Weg.

Er nutzte den öffentlichen Appell, um den Stabsgefreiten Thomas Braun zum Berufssoldaten zu ernennen. Der Objektschützer war im Sommer 2010 bei einem Unfall in Afghanistan schwer verletzt worden und hatte unter anderem ein Auge verloren. Er sei erst der fünfte Mannschaftsdienstgrad in der Bundeswehr, dem in Folge einer Einsatzverletzung eine lebenslange Karriere in den Streitkräften ermöglicht werde.

Nach dem Appell, der mit der Nationalhymne endete, spielte das Marinemusikkorps eine Abendserenade auf dem Schlossplatz.

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