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NWZonline.de Region Friesland Politik

Erstarkte CDU will mit neuen Ideen punkten

13.09.2016

Jever Wer hat die Stimmen von Siegfried Harms errungen? Auch nach der endgültigen Stimmauszählung für den Stadtrat Jever ist diese Frage kaum zu beantworten: Die SWG hat ihre sechs Sitze trotz leichter Stimmverluste gehalten. Sie steht ohne Harms also nicht schwächer da als mit ihm. Hans Matern und Hanspeter Waculik ersetzen Urgestein Siegfried Harms und den zuletzt aus der Fraktion ausgetretenen Hans-Jürgen Lange.

Der neue Stadtrat

CDU: Dr. Matthias Bollmeyer, Renate Reck, Rainer Dabitsch, Dirk Zillmer, Leon von Ewegen, Andrea Remmers, Dr. Harry Funk, Marcus Hartwig, Stephan Eden.

SWG: Udo Albers, Hans Matern, Heiko Schönbohm, Herbert Schüdzig, Alfons Sender, Hanspeter Waculik.

SPD: Elke Vredenborg, Dieter Janßen, Gertrud Bunjes, Frank Kourim, Marianne Rasenack, Dieter Vahlenkamp, Roswitha de Jong-Ebken, Bettina Montigny, Wilfried Wolken.

Grüne: Olaf Harjes, Almuth Thomßen, Beate Zielke.

FDP: Udo Cremer, Karl Oltmanns, Hendrik Theemann.

Die SPD hat kaum Stimmen dazugewonnen und dennoch einen Sitz mehr errungen. Neun Sozialdemokraten sitzen künftig im Rat – genau so viele wie Christdemokraten. Die CDU hat bei der Kommunalwahl mit knapp 5 Prozentpunkten am deutlichsten zugelegt.

„Wir haben uns neu aufgestellt, neue Leute aufgestellt – das hat sich bewährt. Und nun werden wir auch neue Ideen einbringen“, sagte CDU-Vorsitzender Rainer Dabitsch. In Leon von Ewegen (18) stellt die CDU das jüngste Stadtratsmitglied. Und in Andrea Remmers, Marcus Hartwig und Stephan Eden verstärken weitere frische Kräfte die Fraktion.

Bei der SPD hat es außer Bettina Montigny kein neues Gesicht in den Rat geschafft: Zwar war die SPD mit mehreren jungen neuen Kandidaten auf der Liste angetreten – doch die aussichtreichen Plätze blieben den altgedienten Ratsleuten vorbehalten. Und die sind alle wieder dabei. „Wir sehen uns auf dem richtigen Weg. Und den werden wir weitergehen“, sagte Stadtverbands-Vorsitzender Stephan Höpken.

Dazugewonnen hat die FDP: Drei Freie Demokraten sitzen künftig im Rat. „Unser Plan ist aufgegangen – wir haben den Generationswechsel geschafft und Enno Ludewig und ich können uns nun aufs ,Altenteil‘ zurückziehen“, zeigte sich Arnulf Hartl zufrieden. Damit hat die FDP-Fraktion sich runderneuert: Alle drei Ratsmitglieder Karl Oltmanns, Hendrik Theemann und Udo Cremer sind zum ersten Mal dabei.

Als einzige Partei haben die Grünen leicht verloren: Gut zwei Prozentpunkte weniger errangen sie bei der Wahl – und das kostet sie einen Sitz. Statt des bisherigen Frauenquartetts bildet künftig das Trio Almuth Thomßen, Beate Zielke und Olaf Harjes die Fraktion.

Gespannt darf man sein, welche Mehrheiten sich im neuen Stadtrat ergeben werden – auch dafür gibt das Wahlergebnis keinen Hinweis.

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