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Aktualisiert vor 32 Minuten.

Drei Laster An Unfall Beteiligt
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NWZonline.de Region Friesland Politik

FDP lehnt Befragung der Bürger ab

19.04.2017

Varel In die Diskussion um eine Ortsumgehung hat sich nun die Vareler FDP zu Wort gemeldet. Die Liberalen plädieren dafür, „zunächst die Auswirkungen der Fertigstellung der Autobahn A 20 abzuwarten, bevor weitreichende, kostspielige und möglicherweise überflüssige Weichenstellungen für eine Umgehungsstraße getroffen werden“, teilte der Vorsitzende Jost Etzold mit.

An dem Nutzen einer solchen Umgehungsstraße, welche vor allem vorhandene Wohngebiete und Naturlandschaften im Vareler Norden belasten würde, bestünden „erhebliche Zweifel“. Davon ist FDP-Vorstandsmitglied Rolf Lammers überzeugt: „Von 17 000 Fahrzeugen sind nur 4000 Durchgangsverkehr. Der meiste Verkehr entsteht als so genannter Quellverkehr in Varel, der am ehesten mit einer anderen Autonutzung der Vareler zu lösen ist.“

Eine Befragung der Bürger über eine Umgehungsstraße wird deshalb, aber auch aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt. Das hatte zuletzt die CDU-Fraktion im Rat gefordert. „Das ist eine kommunalpolitische Aufgabe, die die gewählten Ratsmitglieder der Stadt Varel entscheiden können und sollen“, stellt Franz Wimmer, Vorstandsmitglied der Vareler FDP, fest.

„Anstatt die Energie auf ein teures und fragwürdiges Prestigeobjekt wie die Umgehungsstraße zu verwenden, wünschen wir uns, dass Rat und Verwaltung sich zunächst einmal auf hausgemachte Probleme durch parkende Autos konzentrieren“, forderte Marco Taedcke: „An vielen Stellen werden Fahrbahnen durch eine lange Reihe parkende Autos verengt, ohne dass eine Lücke zum Einscheren verbleibt.“

Das sei unter anderem beim Einbiegen in den Tweehörnweg am Kindergarten, auf dem Weg zum Bahnhof, in der Oldenburger Straße bei der Einmündung Lohstraße, und in Langendamm der Fall. „Das kann kurzfristig angegangen und Schritt für Schritt gelöst werden. Und es kostet nicht viel“, so Taedcke.

Die Umgehungsstraße ist im jüngsten Bundesverkehrswegeplan unter der Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht eingetragen“. Das heißt: das Land plant, der Bund bezahlt.

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