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NWZonline.de Region Friesland Politik

FDP schlägt Verkleinerung der Fußgängerzone vor

04.03.2015

Varel Die FDP Varel lehnt einen weiteren Markt an der Bundesstraße 437 ab (NWZ  vom 5. und 10. Februar). „Das mit großer Mehrheit beschlossene Einzelhandelskonzept macht eindeutige Aussagen zur Ansiedlung von Handelsunternehmen. Ein Raiffeisenmarkt außerhalb der Innenstadt mit Sortimenten wie Bekleidung oder Spielsachen ist nach diesem Gutachten nicht erlaubt. Diese sind Geschäften in der Innenstadt vorbehalten“, hieß es in einer Mitteilung.

Für eine attraktive Innenstadt sollten die Akteure sich auf ihre Aufgaben konzentrieren, um Leerstände zu vermeiden und wieder zu nutzen: die Eigentümer auf erfolgreiche Vermietung und die Politik auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen. „Dazu gehört die Umwidmung von Ladenlokalen zu Wohnraum oder eine Konzentration der Innenstadt auf einen verkleinerten Kernbereich als Fußgängerzone.“

Auch die Entwicklung von neuartigen, seniorenorientierten Wohnformen nehme die Veränderungen von Innenstadt und Demografie auf. „Könnten Finanzierungsmodelle wie bei der früheren Kreismusikschule am Seilerweg dabei helfen?“, fragte der FDP-Vorsitzende Jost Etzold bei seinem Rechenschaftsbericht während der Mitgliederversammlung. Die Innenstadt Varel müsse für die Kommunalpolitiker Schwerpunktthema sein. Und die Ladenbetreiber sollten die Chancen, die das Internet biete, nutzen und Varel mit einer gemeinsamen Onlinewerbung attraktiv halten. „Denn das Tempo des Internetgetriebenen Strukturwandels könnte uns in Varel überrollen“, warnte Etzold.

Mit seinem Stellvertreter Ferdinand Baur hat er Rolf Lammers zum Beisitzer im Vorstand bestimmt, der die Sonderaufgaben „Innenstadtradwege“ und die Solidaritätsaktion „Gelbe Schleife“ für die Bundeswehr übernimmt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Asylpolitik. Auf Varel komme die Aufgabe zu, immer mehr Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten aufzunehmen zu müssen. Die FDP begrüßt das Engagement der Verwaltung und ehrenamtlichen Integrationslotsen. Sie unterstützt die dezentrale Unterbringung der Menschen in Wohnungen. Da diese knapp seien, „sollte die Verwaltung vorsorglich prüfen, ob und wie zur Überbrückung von Engpässen Wohnraum in der ehemaligen Kaserne vorgehalten werden kann“, sagte Baur.

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