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NWZonline.de Region Friesland Politik

FDP warnt vor weiterem Abbau der Schulsozialarbeit

17.06.2016

Friesland Die FDP Friesland befürchtet einen weiteren Abbau der Schulsozialarbeit. Zwar sollen die Stellen künftig vom Land komplett finanziert werden. „Obwohl aber der Landtag das Geld seit September 2015 bewilligt hat, sind auch heute noch immer keine Stellen vom Kultusministerium ausgeschrieben worden. Die Schulen werden allein gelassen und wissen immer noch nicht, ob sie überhaupt eine Stelle erhalten“, sagt FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Ratzel.

Hoher Verdienstausfall

Da die Stellen noch nicht ausgeschrieben seien, würden sich viele Schulsozialarbeiter aus dem Hauptschulprofilierungsprogramm inzwischen beruflich anders orientieren. „Selbst mit der Aussicht, ab nächstem Jahr im Landesdienst beschäftigt zu sein, müssen sie mit einem Verdienstausfall von 20 bis 30 Prozent rechnen“, so Ratzel. Damit schwäche die rot-grüne Landesregierung die Schulsozialarbeit gerade in Zeiten, wo sie dringend notwendig sei.

Die FDP kritisiert zudem, dass die Gymnasien auch bei der Schulsozialarbeit vom Land abgehängt werden. Sie würden in den Mitteilungen aus dem Kultusministerium über das Gesamtkonzept überhaupt nicht erwähnt. „Die Gymnasien werden gegenüber den Gesamtschulen benachteiligt, das sieht man auch ganz deutlich an den rot-grünen Beschlüssen im friesischen Kreistag, die die Außenstelle des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Zetel betreffen“, führt Ratzel aus.

Blick auf Anmeldungen

Der Kreistag hatte mit den Stimmen von SPD und Grünen beschlossen, dass an der Außenstelle des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Zetel keine fünften Klassen mehr eingeschult werden dürfen. Diese Klassen dürfen demnach nur noch in Varel eingerichtet werde. Die FDP Friesland befürchtet aber, dass nicht alle Klassen am LMG in Varel auch untergebracht werden können. „Die FDP wird sich die aktuellen Anmeldezahlen geben lassen und die Situation kritisch bewerten sowie notfalls noch außerordentliche Schulausschusssitzungen beantragen, damit auch die betroffenen Eltern noch einmal zu Wort kommen können“, kündigt Gerhard Ratzel an.

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