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NWZonline.de Region Friesland Politik

Protest: Feuerwehrleute wollen in Leitstelle bleiben

26.04.2017

Wilhelmshaven Mit einer Demonstration haben Kräfte der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven mit Kollegen aus Hannover gegen Pläne der Stadt Wilhelmshaven protestiert, die Feuerwehrbeamten aus der gemeinsamen Leitstelle Friesland-Wilhelmshaven abzuziehen. Die Feuerwehrleute sollen durch Angestellte ersetzt werden.

„Das macht die Berufsfeuerwehr nur noch weniger attraktiv“, befürchtet Christian Reimann von der Verdi-Fachgruppe Feuerwehr in Wilhelmshaven: Denn entfällt der Einsatz in der Leitstelle, würde auch die Qualifizierung zum Leitstellendisponenten wegfallen. Zudem müsste die Leitstelle, die für Einsätze in Wilhelmshaven und Friesland zuständig ist, auf Fach-, Sach- und Ortskenntnis verzichten.

In der gemeinsamen Leitstelle sind elf angestellte Disponenten beschäftigt, fünf davon hat der Landkreis Friesland entsandt. Hinzu kommen rund 30 zu Disponenten ausgebildete Feuerwehrbeamte aus Wilhelmshaven. Die verstärken auch bei Großschadenslagen die Leitstelle. Das sei bei Gründung des Zweckverbands so festgelegt worden, sagt Reimann.

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Doch die Stadt Wilhelmshaven hat Probleme, die freien Stellen bei der Berufsfeuerwehr zu besetzen: Acht Stellen sind frei, Ausschreibungen blieben erfolglos, teilte die Stadtverwaltung mit. Durch den Abzug der Einsatzkräfte aus der Leitstelle soll die Personalnot aufgefangen werden.

„Die Personalnot ist hausgemacht“, sagt Christian Reimann: „Der Stellenplan in Wilhelmshaven ist alles andere als attraktiv und viele Feuerwehrleute wandern zu Feuerwehren mit besseren Konditionen ab.“ Damit die Stadt nicht weitere Feuerwehrbeamte verliert und für externe Bewerber attraktiv sei, müssten grundsätzliche Verbesserungen geschaffen werden – bessere Beförderungsmöglichkeiten und attraktive Einsatzmöglichkeiten auch in der Leitstelle, fordert Verdi.

Die Zweckverbandsversammlung hat den Beschluss über den Abzug der Berufsfeuerwehrleute vertagt. Nun sollen weitere Gespräche geführt werden. Oberbürgermeister Andreas Wagner kündigte an, dass er alle Beteiligten an einen runden Tisch einladen wird, um eine möglichst einvernehmliche Lösung zu finden.

Nach Ansicht des Landkreises Friesland als Partner des Zweckverbands hat der Ausgang dieser Gespräche keine Auswirkungen aufs Kreisgebiet und auch nicht für die gemeinsame Arbeit in der Leitstelle.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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