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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gesellschaft: Frauen kämpfen für ihr Mitspracherecht

09.08.2018

Friesland Frauen in Deutschland dürfen wählen und gewählt werden. Was heute selbstverständlich ist, haben Frauen erst vor knapp 100 Jahren im Zuge der Novemberrevolution mit Kampfgeist und Engagement erstritten – als Meilenstein der Demokratie, der sich bis heute massiv auf die Gleichberechtigung von Frauen auswirkt.

Geringer Frauenanteil

Dennoch waren Frauen seit 1919 in keinem deutschen Parlament gleichberechtigt vertreten. Nach kleinen und langsamen Fortschritten ist der Frauenanteil in deutschen Parlamenten sogar wieder rückläufig: 2017 lag er im Bundestag mit 30,9 Prozent auf dem Niveau von 1998. Noch im Bundestag zuvor lag der Frauenanteil bei knapp 38 Prozent.

In Niedersachsen liegt der Anteil bei 27,7 Prozent. Frauen sind in der Politik und in Führungspositionen unterrepräsentiert – auch im Vergleich zu anderen Ländern.

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In den meisten Räten auf kommunaler Ebene sieht es noch schlechter aus. Der Frauenanteil liegt durchschnittlich bei 25 Prozent. „Deswegen ist das Thema wieder so aktuell“, sagt Frieslands Gleichstellungsbeauftragte Elke Rohlfs-Jacob. „Die Not der Frauen um 1918 muss so groß gewesen sein, dass sie vehement für das Stimmrecht und damit für Mitsprache gekämpft haben“, sagt sie.

Damals im Kaiserreich waren die Frauen in ihrer Freiheit stark eingeschränkt. „Das fing beim Einschnüren in Korsetts an und hörte in der Ehe noch lange nicht auf. Die Frauen waren von ihren Männern finanziell und sozial komplett abhängig“, sagt Nantke Ihnen vom Landkreis.

Mit 100 Jahren Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung beschäftigt sich im Jubiläumsjahr auch eine Sonderausstellung unter dem Titel „Damenwahl“ in Frankfurt/Main. Die Gleichstellungsbeauftragten aus Friesland laden alle interessierten Frauen zu einer Fahrt mit dem Reisebus und Hotelübernachtung vom 21. bis 23. September ein. Im Mittelpunkt steht der Besuch der Ausstellung mit Führung.

Auftakt zur Reihe

Außerdem gibt es eine Stadtrundfahrt und einen Besuch im „Haus der Geschichte“ in Bonn. Die Anmeldefrist endet am 14. August. Anmeldungen werden bei Annegrets Reisen unter Tel. 04461/83853 oder per E-Mail an info@annegrets-reisen.de angenommen.

Die Abfahrt ist am Freitag, 21. September:

6.30 Uhr, ZOB Jever

6.50 Uhr, Leiners Landhotel Sande

7.05 Uhr, Raiffeisen-Volksbank (Bgm.-Heidenreich-Straße) Varel.

„Die Fahrt ist der Auftakt zu einer umfangreichen Veranstaltungsreihe bis zum 18. Januar 2019 mit Vorträgen, Lesungen, Kinoabenden und einer Abschlussveranstaltung“, sagt Sandes Gleichstellungsbeauftragte Merle Mänz.

UMFRAGE
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Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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