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NWZonline.de Region Friesland Politik

„Ich möchte eine starke FDP im Landtag“

06.10.2017

Friesland Sechs Direktkandidaten kämpfen bei der Landtagswahl am Sonntag, 15. Oktober, im Wahlkreis 70 Friesland (mit der Gemeinde Jade aus dem Kreis Wesermarsch) um die Wählerstimmen. Einer von ihnen ist der Vareler Jost Etzold. Er tritt für die FDP an. Auf der Landesliste steht der 68-Jährige auf Platz 35. Jost Etzold kandidiert, „weil ich eine starke FDP im Landtag will“, sagt der Rentner. Dabei übernimmt die ehemalige Führungskraft Initiative – vor allem mit schulpolitischen und sozialen Themen.

Er trete dafür ein, „das etablierte System Förderschule am Leben zu halten“. Zudem sucht er nach Lösungen, den Fachkräftemangel einzudämmen. „Uns fehlen in den berufspraktischen Bereichen Schüler, die auch in diese beruflichen Bereiche gehen möchten“, forderte er, die Ausbildung zum Facharbeiter zu fördern. Doch wie soll das gehen? Die Oberschulen müssten populärer und qualitativ aufgewertet werden.

Liberal zu sein, nicht nur im Wahlkampf. Darauf legt Jost Etzold viel Wert. Das vertritt der diskussionsfreudige Politiker vor allem bei den Themen, die ihm am Herzen liegen.

Politisch ist der gebürtige Nordrhein-Westfale schon lange in Varel und im Landkreis Friesland aktiv. 2013 kandidierte er bereits für den Landtag, 2007 saß Etzold im Kreistag, aus dem er 2009 wieder ausschied. 2016 kandidierte er erneut, wurde aber nicht gewählt. In Hannover sitzt er in den FDP-Fachausschüssen „Soziales und Gesundheit“ sowie „Digitale Gesellschaft“. Seine größten Konkurrenten: „Vor allem die Populisten“, sagt Jost Etzold.

Das bin ich privat

In meiner Freizeit bin ich sehr gerne zu Hause in Büppel. Dort mache ich es mir gerne in meinem Garten gemütlich – am liebsten lesend mit einem guten Buch.

Ich bin sehr wissbegierig und genauso diskussionsfreudig. Zudem bin ich ein passionierter Doppelkopfspieler, ein Kartenspiel für vier Personen.

Diese drei Ziele möchte ich für meinen Wahlkreis erreichen

Es muss an erster Stelle eine bessere Unterrichtsversorgung geben, damit der Unterrichtsausfall an unseren Schulen ein Ende hat. Wir brauchen mehr Lehrkräfte und eine Stärkung der beruflichen Bildung sowie den Erhalt der Förderschulen. Davon hängt vieles ab, zum Beispiel die Möglichkeit, Fachkräfte für Friesland zu gewinnen.
Zweitens sollten unsere Oberschulen als Schulform aufgewertet werden, damit Eltern ihren Kindern guten Gewissens einen praktischen Beruf empfehlen können. Abitur ist nicht alles, sondern auch Meister statt Master bzw. Bachelor ist attraktiv.
Drittens: In Friesland müssen die richtigen Investitionen in die Krankenhäuser getätigt werden – vor allem nach der Fusion des Vareler St.-Johannes-Hospitals mit der Klinik in Sanderbusch. Da das Ministerium in Hannover die Mittel bereitstellt, muss es auch die Verantwortung wahrnehmen, wie sie zum Wohle der Patienten eingesetzt werden. Eine zweite Lungenabteilung in Wilhelmshaven wäre indes falsch.

Hier hat meine Partei Unrecht

Die Abschaffung der Förderschule mit dem Konzept „Lernen“ war aus meiner Sicht ein Fehler. Zwar sind auch im Schulbereich Zusammenfassungen sinnvoll, aber nicht in diesem sensiblen Bereich. Die betroffenen Familien müssen die Wahl haben zwischen integrativer Beschulung und Förderschule, und zwar vor Ort, damit die Kinder nicht noch lange Wege aushalten müssen.

So werbe ich um Stimmen

Ich zeige mich als liberaler Mensch und als FDP-Mitglied – und das immer. Nicht nur im Wahlkampf. Floskeln sind nicht mein Ding. Ich möchte die Menschen mit guten Argumenten überzeugen. Deshalb freue ich mich über jeden, der den Kontakt mit mir sucht.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Für verloren gegangene Rechtsstreitigkeiten. Dafür werden zu viele finanzielle Mittel verbrannt. Die zuständigen Ministerin müssten vielmehr vorher im Gesetzgebungsverfahren die juristischen Einwände der Landtagsverwaltung angemessen berücksichtigen.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Auch wenn es für mich schwierig wird, in den Landtag einzuziehen: Ich wäre in einer Landesregierung gerne zuständig für die Oberschulen. Zudem würde ich mich für die Fachkräfteausbildung einsetzen.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
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