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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ausschuss: Für Stromanschluss fehlt Geld

18.01.2017

Sande Der Ausbau der Stromversorgung am Sander See soll erst einmal nicht erfolgen – das hat der Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus am Montag einstimmig beschlossen. Das hätte den Haushalt nämlich mit 50 000 Euro belastet.

Bürgermeister Stefan Eiklenborg appellierte im Vorfeld angesichts der Haushaltssituation an die Ausschussmitglieder, den Beschluss abzulehnen. In den ersten Haushaltsberatungen wurde klar: das ist ein Projekt, für das aktuell kein Geld da ist.

Zugestimmt hat der Ausschuss dagegen der Einrichtung eines Knotenpunktsystems für Fahrradfahrer in Sande. Das System wird derzeit in immer mehr Nachbarkommunen eingerichtet. So wird zum Beispiel in Jever und im Wangerland darüber beraten, sagte Sebastian Janßen, der das Projekt vorstellte.

Die Knotenpunkte sollen Radfahrern ermöglichen, sich bei Radtouren leichter zurechtzufinden, sagte Janßen: Sie werden mit Schildern mit großen Zahlen darauf markiert. Radfahrer fahren künftig von Zahl zu Zahl – Radwegbeschilderung soll entfallen. So könnten sie auch von einer Gemeinde zur anderen fahren, immer mit dem gleichen System.

Kirstin Pöppelmeier (Grüne) kritisierte das System: Sie sehe keine Struktur, da es keine logische Zahlen-Reihenfolge gebe. „Das ist alles sehr verwirrend und ich würde die Einrichtung angesichts unserer Haushaltslage für sehr tollkühn halten.“ Die Umsetzung würde 5000 Euro kosten, die Hälfte wird durch Zuschüsse finanziert.

Klaus Oltmann von der Gemeindeverwaltung betonte, dass Sande damit die einzige Gemeinde zwischen all den anderen wäre, die dieses System nicht nutzt. „Wenn man sich einmal damit auskennt, ist das System nicht verwirrend.“ Dem stimmte Frank Behrens zu: „Das System gibt es bundesweit und es ist sehr praktisch.“

Über ein erfolgreiches Jahr im Museum im Landrichterhaus berichteten Prof. Dr. Antje Sander vom Schlossmuseum Jever und Stephan Horschitz vom Landrichterhaus: Wie berichtet, besteht seit zehn Jahren eine erfolgreiche Kooperation zwischen Zweckverband Schlossmuseum und der Gemeinde Sande bei Leitung und Betreuung der Ausstellung im Landrichterhaus Neustadtgödens. Besucherzahlen und Führungen konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden (siehe Infobox).

In diesem Jahr soll „500 Jahre Reformation“ aufgegriffen werden, die Sonderausstellung dazu heißt „Radikal angepasst – Erste Täufer in der Herrlichkeit Gödens“. Zudem soll versucht werden, die Gezeitenkonzerte nach Neustadtgödens zu holen. Einstimmig beschloss der Ausschuss, das Landrichterhaus mit 12 500 Euro zu finanzieren. Davon sind bereits 11 500 Euro durch Förderer bereitgestellt worden. Der Eigenanteil der Gemeinde Sande liegt somit bei 1000 Euro.

Weitere Veranstaltungen in der Gemeinde Sande

Das Landrichterhaus in Neustadtgödens haben im Jahr 2016 insgesamt 3277 Gäste besucht (2015: 3028). Das sind im Schnitt etwa 18 Besucher am Tag.

Führungen gab es 72 (2015: 60), mit 1195 Personen (1078).

Die Gemeinde Sande gab im Ausschuss zudem einen Überblick über kommende Veranstaltungen in diesem Jahr. Geplant sind unter anderem Veranstaltungen im Rahmen des „Lutherjahres in Neustadtgödens“: 25. April, Kinder- und Erwachsenentheater zu Luther 6. August, Kirchenwandelkonzert im Rahmen der Gezeitenkonzerte Ostfriesland 24. September, „Der Fall Luther“, Jever Art Ensemble

Für den 22. und 23. April ist der 11. Norddeutsche Caravan-Salon geplant.

Eröffnung der Saison in Altmarienhausen ist am 27. April

Am 20. Mai findet der 6-Stunden-Lauf um den Sander See statt. Durchschnittlich nehmen daran 160 bis 200 Teilnehmer teil.

Sandes musikalischer Lesesommer: 18. Juni: Lesung und Musik mit Sandra Lübkes 22. Juli, Lesung und Musik mit Klaus-Peter-Wolf (Roman erscheint erst im Sommer) 13. August, Lesung mit Gisa Pauli (Mamma Carlotta-Reihe) 13. September, plattdeutsche Lesung mit Carl-Heinz Dirks und Musik mit Otto Groote

Die Landesliteraturtage Niedersachsen-Bremen finden in Sande vom 19. bis 22. Oktober statt. Dort gibt es neben musikalischen Lesungen auch einen Poetry Slam.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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