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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gelernt, gespendet, verzaubert

20.11.2018

Mehr als 40 Teilnehmer zählte der Sanitätslehrgang, den die Vareler DLRG jetzt im und am Vereinsheim Am Wasserturm durchführte. Neben dem theoretischen Rüstzeug legten die Ausbilder Wert auf die praktische Anwendung des Erlernten in sogenannten Lagen, bei denen die angehenden Sanitäter in Rettungs-Teams zu Notfällen gerufen wurden. Hier mussten Sie schnell die jeweilige Notlage erfassen und die geeigneten Maßnahmen ergreifen. Dargestellt wurden die Opfer von Mimen aus den Reihen der Ortsgruppen Varel und Bockhorn-Zetel. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern der Jugendgruppe der Niederdeutschen Bühne, den „Plietschen“, die auf diesem Wege auch einen Einblick in die Arbeit der DLRG gewannen. Höhepunkt der Ausbildung war ein sogenannter Massenanfall von Verletzten. Hier wurde ein Katastrophenszenario dargestellt, ausgelöst durch eine Explosion eines unsachgemäß bedienten Grills, bei dem es zu 20 teilweise Schwerstverletzten kam. Aufgabe der Sanitäter war es, schnellstmöglich die Verletzten zu retten und – je nach Grad der Verletzungen – eine Priorisierung der Behandlung vorzunehmen.

Ausbildungsleiter Kai Langer stellte den Teilnehmern in der Schlussbesprechung ein gutes Zeugnis aus. Alle hatten engagiert und konzentriert mitgearbeitet und sich den Aufgaben gestellt. Auch von den Teilnehmern kam viel Lob für den hohen Praxisanteil und die realistische Darstellung der Notsituationen. Nicht zuletzt wurde die Betreuung und die Verpflegung durch das Catering-Team hervorgehoben, das während des Lehrgangs für das leibliche Wohl sorgte.

Über eine 5000-Euro-Spende freut sich das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit am Jadebusen in Varel. Das Geld überreichte Rainer Krone von Krone Filtertechnik aus Achim an Hospizleiterin Maria Bohndiek, Anke Kück von der Hospizbewegung und Irene Müller von der mission:lebenshaus. Über den Kontakt zu Dominic Gummar, Pflegefachkraft im Hospiz, hatte Rainer Krone von der Einrichtung und dem Engagement der Mitarbeiter erfahren. Er selbst hat zudem einen persönlichen Bezug zu diesem Thema, da auch er einen Nahestehenden in der letzten Phase seines Lebens begleitete.

Was können Pflegeeinrichtungen in Deutschland von den Niederlanden lernen? Wie lassen sich Menschen für den Pflegeberuf begeistern? Wie kann man aktiv zu einer besseren Gesundheitsversorgung beitragen? Der Kongress „Pflegehorizonte – innovativ und europäisch denken“ in Varel hat sich mit diesen Fragen befasst. Rund 60 Akteure aus Politik, Wirtschaft, Pflegepraxis und Bildungswesen tauschten sich an zwei Tagen in Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen über die Zukunft der Pflege aus. Melanie Philip, Geschäftsführerin der VITA Akademie, zieht ein positives Resümee: „Beim Pflegehorizonte-Kongress sind Menschen mit ähnlichen Werten und Haltungen zusammengekommen und haben branchenübergreifend innovative Lösungsansätze in der Pflege diskutiert. Eines der vielen Ergebnisse war: Wir brauchen Kooperationen und die Bereitschaft, unser Wissen zu teilen. Nur so können wir gute Lösungen für eine flächendeckende Versorgung finden.“

Wie er mit Spielkarten umgeht, grenzt an schiere Magie. Der Vareler Jan Sommer (22) hat auf der Zaubergala des Magischen Zirkels Oldenburg in Streekermoor völlig verdient einen Zauberwettstreit gewonnen. Sommer wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr.

Obwohl Hände und Kartenspiel in Nahaufnahme von einer Kamera auf eine Leinwand gespiegelt wurden, blieb den etwa 100 Zuschauern nur das Staunen. So verblüffend wechselten die Karten ihre Farben und Bilder, bis sie am Ende völlig weiß auf dem Tisch lagen.

Seine Kunst sieht spielerisch leicht aus, doch dahinter versteckt sich harte Arbeit, die der junge Mann derzeit mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaft und Informatik an der Uni Oldenburg unter einen Hut bringen muss. „Ich habe drei Monate täglich speziell für diesen Auftritt trainiert“, verriet er der NWZ am Ende der Show.

Angetreten zu dem Zaubererwettstreit waren außerdem Stephan Busch, Thomas Liewald-Heuermann, Ernst Stulken und Christiane und Frank Hamilton

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