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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gibt in Varel andere Straßen mit Sanierungsbedarf

27.02.2007

Betrifft: Geplante Baumfällungen in Varel (NWZ vom 21./22. Februar):

Der jüngste UNO-Bericht über die Gefährdung des Weltklimas nennt klare Fakten. Man gibt der Menschheit noch zehn Jahre, um durch sofortiges Gegensteuern den völligen Zusammenbruch des Weltklimas zu verhindern. Bäume können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Aber obwohl die Zeitbombe des drohenden Klimawandels laut tickt, hält man sich in Varel die Ohren zu und ruft weiterhin nach der Säge um Bäume zu fällen.

In Büppel beantragten Bürger bei der Stadtverwaltung das Fällen von 15 gesunden Birken, weil sie deren Blätter, die als „Dreck“ bezeichnet werden, und sonst noch einige fadenscheinige Kleinigkeiten stören.

Soll das deren Beitrag zum Klimaschutz sein? Hier hat die Verwaltung zum Glück erkannt, dass man einen katastrophalen Dominoeffekt auslösen würde, hätte man dem Antrag stattgegeben. Ferner sollen angeblich die Anwohner der Drostenstraße das Absägen der herrlichen Platanen beantragt haben, obwohl die dort befragten Geschäftsleute jetzt selbiges bestreiten.

Erstaunlicherweise hat Baumamtsleiter Kreikenbohm dem Ausschuss in diesem Fall keine Berechnung des Baumwertes vorgetragen wie im „Fall Büppel“. Gerade Platanen vertragen ohne weiteres einen Rückschnitt, falls sie mit den Häusern in Kollision kommen sollten.

Andererseits vermag ich einen wirklichen Sanierungsbedarf für diese Straße kaum zu erkennen. Zwar würde es öffentliche Zuschüsse dafür geben, aber auch das ist vom Steuerzahler aufgebrachtes Geld und es regnet nicht wie im Märchen als Sterntaler vom Himmel herab.

Allerdings gibt es in Varel durchaus wirklichen Sanierungsbedarf. Am Steinbrückenweg warnt inzwischen sogar ein Verkehrszeichen vor den dortigen Straßenschäden, die Neumarktstraße gleicht streckenweise einem Flickenteppich und wie sieht seit Jahrzehnten (!) der „Niemannsgang“ aus?

Ich hoffe dringend, dass in die Vareler Lokalpolitik etwas mehr Weitsicht und Klugheit einziehen möge.

Helmut Herde

Varel

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