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NWZonline.de Region Friesland Politik

Großer Dank an die Spender

15.01.2015

Upjever 14 252 Euro haben die knapp 45 Soldatinnen und Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ bei der Haus- und Straßensammlung im November 2014 für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt – ein neues Rekordergebnis.

„Wir sagen Danke an die Spender im Jeverland: Ein solches Sammelergebnis ist nur hier zu erzielen mit freundlichen, offenherzigen und mitfühlenden Bürgern“, betonte Kommandeur Oberst Hans Peter Dorfmüller am Mittwoch bei der Übergabe der Summe an Evelyn Kremer-Taudien, Bezirks-Geschäftsführerin Weser-Ems des Volksbunds.

Die Soldaten hätten bei der Sammlung durchgehend positive Reaktionen erhalten, freute sich Dorfmüller. Das bestätigte auch Stabsfeldwebel Dirk Jacob, der gemeinsam mit Stabsfeldwebel Frank Maaß seit Jahren den Sammeleinsatz organisiert: „Das Sammelergebnis spiegelt die hohe Akzeptanz, die wir in der Bevölkerung genießen“, sagte Jacob. Er dankte auch der Reservistenkameradschaft Jever, die sich an der Haus- und Straßensammlung beteiligte.

Leute warten

Renate Huckfeld, Vorsitzende des jeverschen Sozialausschusses, und Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling hatten im November ebenfalls an den Straßensammlungen teilgenommen. „Viele haben schon auf uns gewartet – mich hat überrascht, wie aufgeschlossen die Leute waren“, erzählte auch Huckfeld. Evelyn Kremer-Taudien und Rainer Grygiel, Bundeswehrbeauftragter für Niedersachsen-Bremen des Volksbund-Bundesverbands, erinnerten daran, dass der Bund mit der Pflege von rund 800 Kriegsgräberstätten im Ausland die Erinnerungen an die Kriege mit ihren Opfern wachhalte.

„Für die Zukunft lernen und den Frieden erhalten ist Ziel unserer Jugendarbeit“, sagte Kremer-Taudien. Für dieses Engagement hat der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge im vergangenen Jahr den Westfälischen Friedenspreis erhalten.

Grygiel kündigte an, dass 2016 wieder Soldaten des Objektschutzregiments an einem Pflegeeinsatz im Ausland teilnehmen können. Zudem werden mehrere Soldatinnen und Soldaten aus Upjever am 27. Februar im Landtag für ihr Sammel-Engagement ausgezeichnet.

Auch Frieslands stellvertretender Landrat Gustav Zielke betonte, dass der Volksbund das Bewusstsein wachhalte, dass Menschen in Kriegen sterben.

Für Erhalt des Friedens

Der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde 1919 nach Ende des Ersten Weltkriegs gegründet, um sich um die Gräber der Kriegstoten zu kümmern. Bis heute widmet der Verband sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen auf den Friedhöfen unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern“.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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