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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gruppe wird am 4. Juli wieder zum Geschwader

08.01.2016

Wittmund „Der 4. Juli wird nicht für die Amerikaner ein Freudentag sein: Er wird auch erster regulärer Arbeitstag des neuen Geschwaders.“ Das kündigte Oberstleutnant Gero Finke, Kommandeur der taktischen Luftwaffengruppe Richthofen, am Donnerstag beim Neujahrsempfang seiner Einheit an. Am 4. Juli feiert man in den USA den Unabhängigkeitstag.

Das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund wurde 2013 auf eine taktische Luftwaffengruppe reduziert und dem Geschwader Boelcke in Nörvenich unterstellt. Nun wird diese Gruppe wieder aufgerüstet und ein Geschwader.

Es sei eine Kehrtwende zum Besseren, verbunden mit großer Freude und viel Stolz, sagte Finke. Viele Standorte hätten das genaue Gegenteil erleben müssen, nämlich ihre Schließung, führte der Kommandeur vor rund 120 Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vereinen und Verbänden aus. Die Entwicklung von der Gruppe zum Geschwader bringe viel Arbeit mit sich, doch die Begeisterung der Frauen und Männer sei riesig.

„Wittmund? Ihr Standort wird doch aufgegeben, oder?“, sei er noch vor einem halben Jahr gefragt worden. So sei nicht verwunderlich, dass es in diesem Jahr noch so gut wie keine Bautätigkeit geben werde. „Das ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass behördliche Supertanker nun mal nicht auf der Stelle wenden können“, so Finke. Man versuche alles Mögliche, um Abläufe zu beschleunigen.

Mit dem Flugbetrieb werde es in diesem Jahr auf jeden Fall aufwärts gehen. Die Eurofighter-Produktion laufe noch bis 2018. Mit jedem neu ausgelieferten Luftfahrzeug erhöhe sich auch der Bestand in Wittmund. „Unser Ziel als Taktische Luftwaffengruppe Richthofen ist, zum Sommer knapp 20 Eurofighter zu bekommen“, sagte Finke.

Es kämen in diesem Jahr auch mehr und mehr neue Piloten nach Wittmund. Die kämen fertig ausgebildet von der Schule aus Laage. Einen Schulungsbetrieb von Wittmundhafen aus werde es zum Ende der Phantom-Ära nicht geben, so der Kommandeur. Er wolle damit den Menschen einige Sorgen zum Thema Fluglärm nehmen.

Die Anzahl der Flugbewegungen werde steigen. Doch dass Starten und Landen geübt wird, wie es mit der Phantom bis 2013 der Fall war, werde es nicht mehr geben. Daneben werde der Kernauftrag der Richthofener, die Sicherstellung des Flugbetriebs der Alarmrotte, routiniert erfolgen.

Für die Kommunalpolitiker hatte Finke etwas Positives im Gepäck. Es würden Soldaten und zivile Mitarbeiter nach Wittmund versetzt, die sich dann im Umfeld des Flugbetriebs niederlassen würden.

Von derzeit etwa 800 Personen wird die Mitarbeiterzahl schrittweise auf etwa 930 anwachsen. „Und da es sich dabei zumeist um Personen aus einem gehobenen Lohnsegment handelt, ist das sicherlich die beste Nachricht dieses Neujahrsempfangs für viele der hier anwesenden Gäste“, sagte Finke.

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