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NWZonline.de Region Friesland Politik

Aschermittwoch: Gummistiefel-Test am Grenzstein

02.03.2017

Wiedel Wiedel, ein Ort im Nirgendwo des Jeverlands, der nur einmal im Jahr auf der politischen Landkarte auftaucht. Dann nämlich, wenn sich die drei SPD-Ortsvereine aus Jever, Schortens und dem Wangerland auf dem freien Feld am Kreuztief an genau der Stelle zu ihrer Aschermittwochswette treffen, wo sich auch die Grenzen ihrer Städte und Gemeinde treffen.

Am „jeverländische Dreiländereck“ wehten am Aschermittwoch bereits zum 34. Mal die Fahnen Jevers, Schortens’, des Wangerlands und das Banner der SPD im kalten Südwestwind. Wie immer ging es darum, vorauszusagen, ob man den Grenzstein im Wiedel – übrigens ein Stein aus der einst abgebrannten jeverschen Stadtkirche – trockenen Fußes erreichen kann. In Reimform hatte jeder Ortsverband zuvor eine humorige Wetterprognose abgegeben. Die Vorhersagen boten wie immer reichlich Interpretationsspielraum. Verloren haben letztlich die Sozis aus dem Wangerland. Sie müssen die Aschermittwochswette im nächsten Jahr ausrichten.

Als Wettpaten fungierten diesmal Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Frieslands SPD-Bundestagskandidatin Siemtje Möller. Gemeinsam mit den Bürgermeistern Jan Edo Albers (Jever), Gerhard Böhling (Schortens) und dem stellvertretenden Bürgermeister des Wangerlands, Richard Herfurth, öffneten sie die Wettumschläge und beratschlagten das Ergebnis: „Wir trauen uns was und behaupten Füße nass“, so das Votum der Wangerländer, die damit am deutlichsten danebenlagen.

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„So sieht also die Mitte der Metropolregion aus“, sagte Bremens Bürgermeister. Er schlug in seiner kurzen Ansprache den Bogen zur traditionsreichen Bremer Eiswette, die seit Jahrzehnten auch keiner mehr gewann, der darauf gewettet hatte, dass die Weser am 6. Januar zugefroren sei. Sieling sah ein großes Jahr für die SPD voraus, in dem die SPD als Sieger aus der Bundestagswahl hervorgehen werde.

Auch Siemtje Möller zeigte sich im Bundestagswahljahr siegesgewiss: „Ich freue mich auf den Wahlkampf mit Euch“, rief die junge Politikerin den friesländischen Genossen zu, „ihr habt die Erfahrung, ich habe den Willen!“

Als „Wettpaten“ waren im Wiedel schon so manche spätere SPD-Granden zur Stelle, darunter mehrfach auch Gerhard Schröder, der kurz nach seinem ersten Wiedel-Besuch Ministerpräsident und nach einem weiteren Besuch Kanzlerkandidat der SPD wurde. Auch Olaf Lies, heute Wirtschaftsminister, oder Martin Schulz, der nun angetreten ist, der CDU die Kanzlerschaft zu entreißen, weilten schon zur Aschermittwochswette im Wiedel. „Wer was werden will in der SPD, der muss in den Wiedel kommen“, schlussfolgerte Johann Wilhelm Peters von der SPD Wangerland.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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