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NWZonline.de Region Friesland Politik

Neujahrsempfang: Wangerland hat Zukunftsthemen im Blick

04.01.2019

Horumersiel Lieder vom Aufbruch – „Nimm uns mit Kapitän“ und „Jetzt heißt es Leinen los“: Der Shantychor Likedeeler aus Horumersiel hatte beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland im Kursaal Horumersiel das erste und das letzte Wort. Die Männer brachten mit ihren Liedern und der Moderation von Wieland Rosenboom etwas Stimmung in den Saal.

Nicht ganz so viele Besucher wie in den Vorjahren waren zum Stelldichein im neuen Jahr gekommen. Als besondere Gäste begrüßte Bürgermeister Björn Mühlena die Bürgermeister aus Jever, Wilhelmshaven, Zetel und Schortens sowie Wangerlands Alt-Bürgermeister Dieter Gabbey – gedacht wurde des 2018 gestorbenen Alt-Bürgermeisters Klaus-Peter Koch.

Spenden-Aufkommen

Die Spendenkühe und das Spendenschwein, die Brigitte Gronewold und Inka Wüllner (ovales) Bild durch den Kursaal schickten, wurden von den Besuchern des Neujahrsempfangs mit 800 Euro gefüttert. Jeweils 400 Euro gehen an den Verein „Wangerkinners“ für Ferienbetreuung und an die Arbeitsgruppe Bürgerbus.

Vertreter von Polizei, Bundeswehr und Freiwilligen Feuerwehren, von DLRG und DGzRS, aus Landwirtschaft, Banken und Wirtschaft, Vereinen, Gemeinderat und Kirchen, WTG-Chef Armin Kanning sowie Landrat Sven Ambrosy und Umweltminister Olaf Lies waren gekommen. Erstmals hatte sich der Bürgermeister in Jannes Wiesner einen Co-Moderator auf die Bühne geholt. Der 17-Jährige aus dem SPD-Vorstand Wangerland trommelt gemeinsam mit Mühlena für eine Jugendbeteiligung im Wangerland.

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„Um die Jugendlichen mehr einzubeziehen, sind neue Angebote der Parteien notwendig“, sagte Jannes: Er wolle einerseits junge Leute motivieren, sich einzubringen, andererseits die Politik ermutigen, den Jungen das Ruder zu überlassen.

Der Jungpolitiker gab auch das Stichwort Mobilität für die Ausführungen von Landrat und Minister: „Nahverkehr sollte so sein, dass die Jugend schnell ins Kino oder an den Strand kommt, nicht nur in die Schule.“

Bürgermeister Mühlena blickt optimistisch in die Zukunft: „Unsere Ausgangsposition ist gut. Wir haben die Zukunftsthemen im Blick. Unsere geografische Lage ist toll und bei weitem kein Nachteil, wie häufig gesagt wird“, sagte er. „Die altehrwürdige Kreisstadt Jever und die Kaiserstadt Wilhelmshaven vor der Tür, etwas über eine Dreiviertelstunde bis Oldenburg und nur knapp über zwei Stunden bis in große Ballungsräume. Und dabei ländlich und unmittelbar am Meer wohnen. Schöner kann man es eigentlich nicht treffen. Und wir haben durch ein gut funktionierendes Vereinsleben, eine unglaubliche ehrenamtliche Unterstützung und einen tollen sozialen Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Ich danke den Ehrenamtlichen unserer Gemeinde an dieser Stelle. Ohne Euch würde das alles so nicht funktionieren.“

Ehrungen

Für besonderes Engagement sind ausgezeichnet worden: Die Klasse 4 der Grundschule Tettens: Die Mädchen und Jungen haben mit Lehrerin Martina Schilling-Raatz am Nachhaltigkeits-Wettbewerb des „Haus der Wissenschaft“ in Bremen teilgenommen und mit ihrem Ausstellungsbeitrag gewonnen. Es geht um Müll im Meer: nach der Spiekeroog-Fahrt waren die Kinder entsetzt über den vielen Müll am Strand. Die gesamte Tetta von Oldersum-Grundschule um Schulleiterin Janna Janßen samt Elternverein und Förderverein befasst sich als Umweltschule und Holunderschule mit Müllvermeidung und Naturschutz.

Streetworker Wüppels: Die Wüppelser um Dr. Peter Ahmels haben in Eigenregie begonnen, die alte Klinkerstraße in ihr Dorf zu sanieren. „Wir wollen in diesem Jahr weitermachen, um die gesamte Straße zu erneuern“, sagte Ahmels.

Bushäuschen-Künstler: Viele Kreative sind dem Aufruf von Reiner Tammen gefolgt, die hässlichen graugrünen Buswartehäuschen zu bemalen. Mittlerweile koordiniert Anke Müller von „Wangerland – Erde und Flut“ die Aktion. Zwölf Häuschen sind fertig, 17 in Planung und sechs in Arbeit. Nachdem Dennis Eggerichs die ersten Häuschen bemalt hatte, haben sich zahlreiche weitere Künstler, Jugendliche, Schulklassen und sogar Urlauber-Familien Buswartehäuschen vorgenommen und sie verschönert. „Das war die erste Idee, für die ich als Politiker keine Prügel bezogen habe“, sagte Reiner Tammen.

Harald Koch: Der Chef des Hotels „Dorf Wangerland“ in Hohenkirchen engagiert sich für eine engere Vernetzung der Wangerländer Gewerbevereine. Gewürdigt wurde er auch dafür, dass er Veranstaltungen wie das Neujahrsschwimmen und die Garten-/Freizeitmesse unterstützt. Im Frühjahr geht Harald Koch in den Ruhestand.

Gerriet Mennen: Der 94-Jährige aus Norderaltendeich ist Gründungsmitglied des Horumersieler Shantychors Likedeelers. Bis heute steht er als Stütze des Chors mit auf der Bühne.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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