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NWZonline.de Region Friesland Politik

In Varel bleibt das Licht nachts aus

26.06.2015

Varel Vor sechs Jahren hatte der Rat der Stadt beschlossen, die Beleuchtung für fünf Stunden von Mitternacht bis 5 Uhr abzuschalten, um Geld zu sparen („Straßenlaternen werden nachts abgeschaltet“, NWZ  vom 16. Mai 2009). Nun soll in Varel nachts wieder das Licht angehen. Das fordert zumindest Wilfried Schulze.

„Die Stadt ist doch jetzt schuldenfrei. Da kann man die Straßenbeleuchtung auch wieder anschalten“, sagte er. Wilfried Schulze bezieht sich in seiner Forderung auf die Entschuldungshilfe des Landes Niedersachsen in Höhe von 8,75 Millionen Euro vom März dieses Jahres sowie der Zuteilung von Sondermitteln des Bundes vom vergangenen Dienstag in Höhe von über 650 000 Euro.

Die NWZ  nahm den Leser-Hinweis auf und fragte bei Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner nach. „Die Stadt Varel ist nicht schuldenfrei“, stellte er am Donnerstag klar: „Unser laufendes Konto ist zurzeit im Haben.“ Dennoch sei die Überlegung, die Straßenbeleuchtung auch nachts wieder einzuschalten, derzeit kein Thema. „Erst wenn wir gänzlich schuldenfrei sind, kann man über Wünschenswertes nachdenken“, sagte Wagner.

Seit vier Jahren leuchten die Straßenlampen am Bahnhof und an den Wochenenden nachts etwas länger (NWZ  vom 6. Mai 2011). „Da sich die gefundene Lösung mit der Abschaltung augenscheinlich bewährt hat, sollten andere Wünsche betrachtet werden“, sagte Gerd Christian Wagner. Als Bürgermeister würde er zu allererst notwendige Sanierungen, zum Beispiel von Straßen, oder Gebührensenkungen in Angriff nehmen. „Eine Vorsorge für schlechtere Zeiten sollte ebenfalls angedacht werden. Man muss nicht immer gleich alles Geld ausgeben. Erst muss das Notwendigste erledigt werden“, betonte Wagner.

Wilfried Schulze tröstet das wenig. „Ich habe auf meinen Reisen viele Orte besucht, die nachts beleuchtet sind. Es kann nicht sein, dass nur in Varel kein Licht an ist.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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