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NWZonline.de Region Friesland Politik

Kommunalpolitik: In Varel kein Mangel an grünen Themen

14.12.2011

VAREL An grünen Themen hat es vor 30 Jahren in Varel nicht gemangelt: Ein geplanter Bahndamm in 6,80 Meter Höhe zwischen Varel und Langendamm, Lindensterben in Dangast, Ausbau der Ortsdurchfahrt in Obenstrohe. So lag es nahe, dass sich auch in Varel ein grüner Ortsverband gründete. Bereits auf Kreisebene gab es einen grünen Verband. Im Dezember 1981 gründeten sie sich auch in Varel. Monika Gerschütz, Ursula Krause-Kassube und Werner Kleinschmidt gehörten dem ersten Vorstand an und versprachen, sich den ökologischen Themen auf örtlicher Ebene zu widmen. Dazu zählte die erwähnte (und nicht verwirklichte) Bahnhochlegung.

Bei der Kommunalwahl 1986 traten die Grünen erstmals in Varel an – und erreichten mit Sylvia Frambach und Christine Lampe zwei Mandate. Christine Lampe vertrat die Grünen ununterbrochen bis zum Jahr 2000 im Rat. Sie wechselte dann zur SPD, für die sie bis 31. Oktober 2011 im Rat war. Ein weiterer prominenter Ratsherr der Grünen war Hans-Joachim Janßen, der 2003 bei der Landtagswahl über die Landesliste der Grünen in den Niedersächsischen Landtag einzog und Varels einziger Landtagsabgeordneter war, weil die SPD den Wahlkreis verloren hatte, den sie praktisch seit 1947 gehalten hatte (der Wahlkreiszuschnitt hatte sich freilich einige Male geändert).

Heute gehören den Grünen 20 Mitglieder an, aktiv sind nach Angaben der Grünen 15 beteiligt, darunter auch Nicht-Mitglieder. „Rein formal gibt es übrigens keine Grünen Varel“, erläutert Djure Meinen, seit 1. November 2011 im Rat und Sprecher der Grünen/BBV-Gruppe. „Die unterste Parteigliederung ist der Kreisverband, der zurzeit gut 80 Mitglieder zählt. Die Vareler Grünen regeln die lokalen Themen dennoch vor Ort im Rahmen des sogenannten Grünen Treffs“, sagt Meinen. Ohne formale Gliederung kein formaler Vorsitz – informeller Ansprechpartner ist aber Djure Meinen. Und grüne Themen gibt es auch für die laufende Ratsperiode reichlich: Die Grünen wollen die wasserrechtliche Genehmigung für die Papier- und Kartonfabrik kritisch und konstruktiv begleiten, so Meinen. Ferner setzen sie sich für schonendere Waldbewirtschaftung ein, sie fordern eine Baumschutzsatzung, ferner Verbesserungen für den Radverkehr.

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Zu den Dingen, die die Grünen sich auf die Fahnen schreiben, zählen die Fremdenverkehrsabgabe, ein freundlicheres Klima für den Ausbau regenerativer Energien und auch ein Reizthema: die Abschaltung der Straßenbeleuchtung. Kommunalpolitisch waren die Grünen die meiste Zeit ihrer Ratszugehörigkeit in der Opposition. Erst mit dem Verlust der SPD-Mehrheit 2009 und bis zum Ende der Ratsperiode waren die Grünen Bestandteil einer Mehrheitsgruppe. Drei Ratsmitglieder vertreten gegenwärtig die Grünen: Walter Langer, Djure Meinen und Christoph Hinz. Am längsten für die Grünen ist gegenwärtig Walter Langer im Rat.

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