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NWZonline.de Region Friesland Politik

Viel bewegt und erstritten

29.10.2018

Jever „Alt werden ist nichts für Feiglinge – aber in Jever und Friesland ist es gut erträglich. Der Seniorenbeirat Jever hat seinen Beitrag dazu ein Vierteljahrhundert lang geleistet“: Durchaus zufrieden kann Ingo Borgmann, Vorsitzender des Seniorenbeirats Jever, auf das Erreichte zurückblicken. Mit einer Feierstunde blickten Seniorenbeirat und Stadtverwaltung Jever im Anton-Günther-Saal auf 25 Jahre politisches und gesellschaftliches Engagement der jeverschen Seniorenvertretung zurück.

„Das gibt Hoffnung zum Weitermachen“, sagte Curt Hanken später. Der Seniorenbeirats-Vorsitzender Wangerooges war eigens von der Insel angereist, um mit den jeverschen Kollegen zu feiern.

Als der Seniorenbeirat 1993 gegründet wurde, war Zielgruppe die Kriegsgeneration, 2300 Jeveraner ab 60 Jahre waren wahlberechtigt, berichtete Borgmann: „Kundenorientiertheit und Bürgerfreundlichkeit waren damals bei bei Behörden nicht besonders ausgeprägt – der Seniorenbeirat sollte eine Brücke sein“, erinnerte er an die Anfänge.

Heute seien die Senioren der Nachkriegsgeneration – rund 4500 leben in Jever – viel selbstbewusster gegenüber den Behörden. Doch das moderne Leben überfordere viele – deshalb gelte es viel mehr zu informieren und Hemmschwellen etwa gegenüber dem digitalen Leben abzubauen.

Auch die Geselligkeit kam seit Gründung nicht zu kurz – Seniorenfrühstücke und die Angebote des Seniorenpasses, den es sogar schon seit 30 Jahren gibt, sollen gegen Vereinsamung im Alter wirken.

„Der Seniorenbeirat hat in 25 Jahren viel bewegt, initiiert, angeregt und erstritten“, sagte Borgmann. Er appellierte an alle Senioren Jevers, aktiv, konstruktiv und kritisch die Arbeit ihres Sprachrohrs weiter zu unterstützen.

Viel Lob und Dank für ihre Leistung sprach Bürgermeister Jan Edo Albers den 28 bisherigen gewählten Senioren-Vertretern aus: „Ohne Sie alle wären die Belange der Senioren nicht gehört worden.“

„Der Seniorenbeirat war und ist alles andere als ein Kaffeekränzchen“, sagte er. Denn seine Aufgaben seien Information, die Senioren aus der Isolation herauszuholen, Anwalt zu sein und politisches Sprachrohr. „Nicht zuletzt haben Mitglieder des Seniorenbeirats Stimmrecht in Gremien des Stadtrats und des Kreistags.“

Landrat Sven Ambrosy wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Arbeit der Seniorenbeiräte eher mehr wird statt weniger. „Denn die Menschen werden älter und bleiben gesünder.“ Der Landkreis Friesland sei vom Altersschnitt her der zweitälteste in Niedersachsen. Um die Senioren herum hätten sich wichtige Wirtschaftscluster entwickelt. „Älter zu werden verändert die Gesellschaft und den Blick auf Politik – die Politiker sind gut beraten, die Senioren einzubeziehen“, so Ambrosy.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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