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NWZonline.de Region Friesland Politik

Schüler gemeinsam gegen Rassismus

04.05.2019

Jever Gemeinsam gegen Rassismus, das gilt an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Jever in besonderem Maß: Dort werden Schülerinnen und Schüler aus 19 Nationen gemeinsam unterrichtet. Seit 2017 trägt die Schule auch offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. 79 Prozent der Schüler und Beschäftigen haben damals für das Projekt gestimmt. Und das muss mit Leben gefüllt werden.

Auch deswegen hat die Schülervertretung eine Wanderausstellung der SPD-nahem Friedrich-Ebert-Stiftung an die Schule geholt, die am Freitag in der Aula mit vielen Gästen eröffnet wurde. Unter dem Titel „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ werden beide Themen auf Stelltafeln beleuchtet. 15 Schülerinnen und Schüler haben sich, sogar noch während der schriftlichen Abiturprüfungen, zu Ausstellungsguides ausbilden lassen. Sie führen nun andere Schüler und Interessierte durch die Ausstellung (siehe Infobox).

Ausstellung

Die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung endet am 17. Mai.

Wer eine Führung durch die Ausstellung wünscht, meldet sich bei Schülervertreterin Madleen Hobbie per E-Mail: madleenhobbie @web.de

„Kulturen müssen viel voneinander wissen, damit das Zusammenleben funktioniert“, sagt Schulleiter Jan Zimmermann. Daher sorgt die Schule auch dafür, dass die Schüler die Möglichkeit haben, in andere Länder zu reisen. Inzwischen gibt es viele Kooperationen.

„Ein friedliches Zusammenleben an unserer Schule ist uns wichtig, deswegen machen wir uns stark gegen jede Form von Extremismus“, sagte Schülervertreterin Madleen Hobbie. „Außerdem wollen wir gerade vor den EU-Wahlen über Rechtsextremismus aufklären.“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SDP) lobte das Engagement der Schüler: „Ihr seid eine tolle Schule, ihr stellt euch couragiert gegen Rassismus“, sagte er.

Lob gab es auch von Dorothee Jürgensen, Geschäftsführerin der DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland: „Ich finde es besonders gut, wenn sich Schulen gegen Rassismus einsetzen“, sagte sie. Zudem erinnerte sie daran, dass vor allem ältere Wähler in den USA für Donald Trump gestimmt hätten, ebenso seien es die älteren gewesen die den Brexit befürworten – „und auch die AfD ist kein Jugendphänomen.“

Zudem betonte sie, dass Armut und Wohnungsnot auch in Deutschland eine Rolle spielten. Sie forderte von der Politik schnelles Handeln bei sozialen Problemen, denn nur so könne den Rechtsextremisten der Nährboden entzogen werden, die für diese Probleme Flüchtlinge, Migranten und Parteien verantwortlich machten.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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