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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 12 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Friesland Politik

Spielplätze in Jever: Vorschlag zur Vorgehensweise

26.10.2019

Jever Der Verkauf des Spielplatzes Mühlentief als Baugrundstück ist völlig unstrittig, doch am Spielplatz Georg-von-der-Vring-Straße scheiden sich die Geister im Rat. SPD, SWG und teilweise FDP wollen den Spielplatz erhalten, nachdem Anlieger gegen die Aufgabe protestiert hatten. Die Vergabe als Bauplatz war am Montag im Bauausschuss vertagt worden.

Die Spielleitplanung, die der Stadtrat 2018 beschlossen hat, sieht vor, dass sieben der 46 Spiel- und Bolzplätze in Jever stillgelegt und als Bauplätze verkauft werden – die Erlöse sollen in die Aufwertung der verbleibenden Spielplätze fließen. Eine Prioritätenliste führt zehn Spielplätze auf, die den dringendsten Bedarf an Neugestaltung haben.

Doch im Rat wird seitdem um jeden Spielplatz, der stillgelegt werden soll, gestritten – und zwar immer dann, wenn Anlieger protestieren. Und das bedeutet: Die Spielleitplanung insgesamt verzögert sich. Wenn kein Geld durch Verkäufe hereinkommt, kann auch kein Geld in die Aufwertung von Spielplätzen investiert werden.

Aus diesem Grund hat Bürgermeister Jan Edo Albers der Politik nun Vorschläge gemacht, wie die Spielleitplanung neu strukturiert werden kann. „Mir ist dabei besonders wichtig, dass das vorrangige Ziel der Spielleitplanung nicht aus den Augen verloren wird“, betont er: Das beschlossene Konzept sieht vor, mittelfristig alle Spielplätze im Stadtgebiet an die aktuelle Nutzung und die Wünsche der Familien in der Nachbarschaft anzupassen. „Dadurch soll flächendeckend eine anspruchsvolle Versorgung mit Spielplätzen erreicht werden“, so Albers. Und das möglichst zügig.

Deshalb schlägt der Bürgermeister nun vor:

 Prioritätenliste: Der Rat soll ein festlegen, in welcher Reihenfolge die ersten zehn Spielplätze ab 2020 neu gestaltet werden.

 Finanzierung: Jedes Jahr sollen 70 000 Euro zur Aufwertung zweier Spielplätze zur Verfügung gestellt werden. Stimmt der Rat dem zu, wären die Spielplätze der obersten Priorität innerhalb fünf Jahren umgebaut.

 Verkaufsliste: Voraussetzung ist, dass die Stadt jedes Jahr 70 000 Euro zur Verfügung hat. Dazu müssen Spielflächen verkauft werden, die laut Spielleitplanung aufgegeben werden können. Aufgabe des Rates ist, auf Basis der Spielleitplanung unter Beteiligung der Anlieger festzulegen, welche Spielplätze in den nächsten Jahren aufgegeben und als Bauplätze verkauft werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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