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NWZonline.de Region Friesland Politik

Städtepartnerschaft: Ein Zeichen der Freundschaft

26.05.2018

Jever /Cullera Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers nannte es einen „historischen Augenblick“: zum ersten Mal trafen am Freitag nämlich die beiden Bürgermeister von Jevers Partnerstädte aufeinander: Jordi Mayor (Cullera) und Andreas Dittmann (Zerbst). „Dass Ihr beide gekommen seid, zeigt noch einmal, wie Ihr euch für die Städtepartnerschaft engagiert“, so Albers.

Der Besuch fand zum des 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Jever und Cullera statt. Die beiden Bürgermeister Mayor und Dittmann haben sich in das Goldene Buch der Stadt Jever eingetragen.

„Dass wir heute hier zusammenkommen, ist ein Zeichen der Wertschätzung für uns“, betonte Albers. Es sei auf das persönliche Engagement der beiden Bürgermeister zurückzuführen, dass die Partnerschaft zu beiden Städten so gut funktioniere – wobei die Partnerschaft eigentlich in beiden Fällen schon zu einer richtigen Freundschaft geworden ist.

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Um diese Freundschaft bzw. Städtepartnerschaft zu symbolisieren, haben sich einige Jeveraner etwas Besonderes einfallen lassen: den „Amtssitz der Städtepartnerschaft“, den alle drei Bürgermeister gemeinsam enthüllt haben.

Wie berichtet, hat Werner Magnus, Mitglied des jeverschen Arbeitskreises Städtepartnerschaft und Cullera-Freund der ersten Stunde, das Projekt „Amtssitz“ angeschoben: Mit Hilfe von Sponsoren hat er von Hauke Boysen einen Thron bauen lassen. Und der wurde am Freitag enthüllt.

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Ergebnisse aus dem Arbeitskreis

Wie kann die Städtepartnerschaft noch intensiver gestaltet werden? Mit dieser Frage hat sich erneut der Arbeitskreis mit Vertretern aus Cullera und Jever befasst. Die Ergebnisse:


(Soziale) Medien Eine Idee ist, eine Facebook-Fanseite zu erstellen, auf der regelmäßig aktuelle Infos auf Englisch über die Städte veröffentlicht werden. Zudem sollen die örtlichen Medien mehr eingebunden werden.


 Stipendien Um vor allem auch junge Einwohner in die Partnerschaft einzubeziehen, sollen Stipendien an Angestellte der Verwaltung vergeben werden. Vor allem in den touristischen Bereichen passe das gut – zum Beispiel, um in Spanien mit deutschen Gästen reden zu können.


 Ansprechpartner Um auch Dritten die Möglichkeit zu bieten, Kontakte zur Partnerstadt aufzubauen, sollen konkrete Ansprechpartner ernannt werden, die Kontakte herstellen und weiterhelfen.


 Besuche Um den Kontakt zu halten, sollen auf jeden Fall regelmäßige Besuche stattfinden – auch wenn nicht immer in Form von großen Delegationen, da diejenigen, die mitfahren, ihre Kosten selbst tragen müssen. Geplant ist aber, dass Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers im nächsten Jahr mit einer kleinen Gruppe nach Cullera fährt und dort die Fallas besucht – ein spanisches Frühlingsfest, das in manchen Orten gefeiert wird und auch für die Cullerenses von großer Bedeutung ist. 2020 soll wiederum ein Gegenbesuch in Jever stattfinden, 2021 ebenfalls. Voraussetzung ist allerdings, dass Culleras Bürgermeister Jordi Mayor wiedergewählt wird – denn im Mai 2019 sind dort Bürgermeisterwahlen.


Förderprogramme Cullera hat bereits Erfahrungen damit: es gibt sieben EU-Programme, die Gemeinden zu 80 Prozent  bei veschiedenen Projekten fördern und auch für die Städtepartnerschaft Jever/Cullera in Frage kämen. Die sollen genutzt werden.


 Produktaustausch In Jever sind die Orangen aus Cullera bereits bekannt und beliebt. Ein solcher Produktaustausch soll weiterhin stattfinden und ausgebaut werden: auch aus Jever sollen Produkte nach Cullera geschickt werden.


 Gastronomie Eine Idee ist, dass Gastronomen aus der jeweils anderen Stadt zu Besuch kommen und in den Küchen regionale Gerichte kochen.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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