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NWZonline.de Region Friesland Politik

Fauxpas: Nur vier der Müller geehrt

13.11.2019

Jever Es war ein Missverständnis, das sich zur Peinlichkeit ausweitete – und zwar schon im Vorfeld der Ehrenamtsgala der Stadt Jever am Samstag: Denn der Großteil des Arbeitskreises Schlachtmühle im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein wurde kurzerhand von der Feierstunde wieder ausgeladen.

Statt einer Auszeichnung des gut 20 Köpfe umfassenden Schlachtmühlen-Teams mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Jever wurden nur vier der Ehrenamtlichen gewürdigt. Und das sorgt im düpierten Arbeitskreis durchaus und verständlicherweise für Verstimmung.

Arbeitskreis seit 2011

Ende 2011 hatte der Zweckverband Schlossmuseum Jever, der von der Stadt, dem Landkreis und dem Altertums- und Heimatverein getragen wird, das historische Schlachtmühlen-Ensemble am Hooksweg gekauft. Sprecher des Arbeitskreises, dem inzwischen mehr als 30 Helfer angehören, ist seit damals Edzard de Buhr. Seit 2011 setzen die ehrenamtlichen Müller den Galerieholländer von 1847 instand, öffnen ihn für Besucher und organisieren zahlreiche Feste im Jahreskreis.

Es sei ein bedauerliches Missgeschick, sagt Bürgermeister Jan Edo Albers. Denn auch er und die Organisatoren der Ehrenamtsgala im Rathaus waren davon ausgegangen, dass der gesamte Arbeitskreis Schlachtmühle für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen ist.

Doch der Vorschlag auf Ehrung, den Marianne Rasenack für die SPD-Fraktion im jeverschen Rat eingereicht hatte, nannte explizit die Arbeitsgruppe aus Siegfried Wendel, Siegfried Meyer, Holger Krahe und Bernhard Folkers – sie sind mittwochs im Mühlenensemble aktiv, um den Galerieholländer in Schuss zu halten, die Mahlgänge in Betrieb und die Mühle insgesamt am Laufen zu halten.

In ihrer Begründung weist die SPD darauf hin, dass sich diese Gruppe seit Jahren für die Mühle einsetzt – alle, die später hinzugekommen seien, wurden im SPD-Vorschlag nicht berücksichtigt.

In der Ratspolitik herrscht ebenfalls Irritation – denn offensichtlich haben auch die Ratsleute anderer Parteien den Ehrungsvorschlag der SPD anders aufgefasst: nämlich dass es sich um eine Ehrung des gesamten Arbeitskreises handelt.

Bürgermeister Jan Edo Albers kündigte deshalb aufklärende Gespräche im Rat an, um das Missgeschick aufzuarbeiten.

Auch mit den Ehrenamtlichen des gesamten Arbeitskreises Schlachtmühle will Albers nun noch sprechen, um die Gemüter zu besänftigen. „Mir ist diese Panne sehr unangenehm und mehr als bedauerlich“, sagt der Bürgermeister.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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