• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Politik

Damit sie sich gar nicht erst auf den Weg machen

01.09.2018

Jever /Ghana Ursachen von Flucht vor Ort bekämpfen: Der „Freundeskreis Ghana in Weser-Ems“ sieht sich von den Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Ghana bestätigt: Merkel hatte dem westafrikanischen Land am Donnerstag Unterstützung zugesichert. Es gehe darum, jungen Menschen Hoffnung zu geben, so dass sie sich nicht auf den gefährlichen Weg nach Europa machten.

Genau das ist auch Ziel des Freundeskreises um Pastor Rüdiger Möllenberg und die beiden jeverschen Unternehmer Jochen Ewald und Dr. Karl Harms: Sie unterstützen seit mehr als zehn Jahren Projekte der deutschen Stiftung Opportunity International. Das Ziel: jungen Leuten in Ghana eine Perspektive zu geben „und dadurch zu verhindern, dass sie hierherkommen“, sagt Jochen Ewald.

Informationen zum

Freundeskreis Ghana in Weser-Ems gibt es bei Pastor Rüdiger Möllenberg, Tel. 04461/2921, E-Mail r.moellenberg@gmail.com.

    www.oid.org

781 492 Euro Spenden hat der Freundeskreis seit 2007 gesammelt; finanziert wurden so genannte Mikrokredite für Kleinunternehmerinnen zum Existenz-Aufbau, Mikroschulen und Schulstipendien, um die Bildung der Ärmsten zu fördern, Landwirtschaftsprojekte und – seit vergangenem Jahr – Ausbildungsplätze im Rahmen eines Berufsbildungsprogramms.

„Wer in seiner Heimat gute Lebensbedingungen vorfindet und eine Arbeit hat, die ihn ernährt, der braucht sein Land nicht zu verlassen, um anderswo sein Glück zu versuchen“, sagt Möllenberg. Und deshalb setzt der Freundeskreis sein Engagement fort. Im Blick haben die Projekte auch die „Rückkehrer“: Ghana ist relativ stabil und ein sicheres Herkunftsland – das bedeutet für 4200 Menschen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben, dass sie zurückgeschickt werden. „Sie werden es zu Hause schwer haben – denn sie waren nach Europa geschickt worden, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Und damit sind sie gescheitert“, sagt Ewald. Auch ihnen müssen in ihrer Heimat Angebote gemacht werden, damit sie sich eine Existenz aufbauen können.

Vor einigen Jahren hatte der Freundeskreis einen jungen Flüchtling aus Ghana bei der Rückkehr unterstützt – nach einem Praktikum bei Opportunity International arbeitet er nun in seiner Heimat in Projekten mit.

Einen Unterstützer hat der Freundeskreis Jever übrigens in Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: Gemeinsam mit ihm sollen weitere Berufsbildungsprojekte für junge Ghanaer initiiert und finanziert werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.