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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gps-Wilhelmshaven: Frauen mehr Selbstbewusstsein geben

22.06.2018

Jever Sie wollen sich für schüchterne Frauen einsetzen, mit Frauen über ihre Probleme reden, stets ein offenes Ohr haben. Sie wollen, dass die Frauen mehr Selbstbewusstsein bekommen und sich trauen, Kurse zu besuchen, in denen viele Männer sind. Schon jetzt haben sie also viele Ideen – und dabei kommen sie gerade erst in Fahrt.

Alles noch Neuland

Im Oktober vergangenen Jahres sind in allen sechs Werkstätten der GPS-Wilhelmshaven Frauenbeauftragte und Stellvertreterinnen gewählt worden. Das Amt ist im neuen Bundesteilhabegesetz vorgeschrieben. Noch müssen sich alle etwas einarbeiten – für sie ist das Ganze noch Neuland. Doch das gelingt ihnen ganz gut.

„Bei uns gab es auch schon vorher einige Frauen, die immer Ansprechpartnerinnen für Probleme waren“, sagt Ramona Vater. Sie ist zweite Frauenbeauftragte am Standort Jeringhave. Und sie ist eine von denen, die die Aufgaben der Frauenbeauftragten jetzt näher vorgestellt haben.

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Warum sie sich zur Wahl aufgestellt hat? „Ich will mich einfach mehr für Frauen einsetzen“, sagt Ramona Vater. „Gerade schüchterne Frauen brauchen Unterstützung – ich möchte ihnen mehr Selbstvertrauen geben“, sagt sie.

Die anderen stimmen ihr zu. Auch ihnen ist das wichtig, so viel wissen sie schon. Worauf man noch achten muss, das lernen die sechs ersten Frauenbeauftragten in Kursen, die deutschlandweit stattfinden.

Zwei von ihnen besuchen derzeit einen Kursus in Bremen, die anderen vier starten im Herbst. „Im Kursus sprechen wir über wichtige Themen, das nächste Mal kommt eine Anwältin zu Besuch, auch eine Polizistin wird dabei sein“, sagt Renate Berlip.

Aber auch, was zum Beispiel Politikerinnen in der Region bewegen, ist den Frauenbeauftragten wichtig. „So sehen sie, was man erreichen kann, wenn man sich einsetzt“, sagt Andrea Hicken.

Offener sprechen

Andrea Hicken unterstützt alle Frauenbeauftragten in der GPS, besucht regelmäßig alle Standorte, koordiniert alles. Und sie gibt Hilfestellung beim Einarbeiten – denn als Frauenbeauftragte muss man schon auf einiges achten. „Die Frauenbeauftragten sind das Bindeglied, wenn sich ihre Kolleginnen zum Beispiel nicht trauen, mit dem Gruppenleiter zu sprechen“, sagt sie. „Oftmals kann man ja unter Kolleginnen offener sprechen.“

Die Frauenbeauftragten selbst freuen sich jedenfalls darauf, wenn sie ihren Kolleginnen helfen und für sie da sein können. „Wir haben immer ein offenes Ohr“, sind sich alle einig.

Frauenbeauftragte

Als Frauenbeauftragte und Stellvertreterin in allen sechs Werkstätten der GPS-Wilhelmshaven wurden für vier Jahre gewählt:
Jever: Petra Janssen; Svenja Naber
Wilhelmshaven: Michelle Fischbeck; Nicole John
Jeringhave: Manuela Janßen; Ramona Vater
 Westerscheps: Diana Schneider; Susan Wagner
 Roffhausen: Renate Berlip; Mathilde Ammen
Ammerland: Sylvia Büsing; Petra Lamken Für die Geschäftsführung, GPS-Wilhelmshaven, wurden zudem Petra Janssen und Sylvia Büsing gewählt. Unterstützt werden alle von Andrea Hicken. Die Wahl von Frauenbeauftragten ist im neuen Bundesteilhabegesetzt vorgesehen. An allen GPS-Standorten arbeiten rund 1200 Menschen, davon sind etwa 550 Frauen.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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