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NWZonline.de Region Friesland Politik

Wichtiges Sprachrohr für 60plus

27.10.2018

Jever Eine Anlaufstelle für Senioren und gleichzeitig ihr Sprachrohr, das sollte der Seniorenbeirat Jever werden. Vornehmlich vorangebracht wurde die Idee von Margot Lorentzen, die damals 1992 Mitglied im „Arbeitskreis Senioren“ in Jever war. 1992 waren 2300 Jeveraner älter als 60 Jahre – und damit wahlberechtigt.

Feierstunde

Der Seniorenbeirat der Stadt Jever und die Stadt Jever laden an diesem Samstag, 27.Oktober, um 11 Uhr in den Graf-Anton-Günther-Saal des Rathauses am Kirchplatz ein.

Gefeiert wird das 25-jährige Bestehen des Seniorenbeirats Jever mit Grußworten und musikalischer Begleitung. Außerdem gibt es einen kleinen Imbiss. Und eine Auswahl aus Fotos und Zeitungsartikeln gibt einen kleinen Einblick in 25 Jahre Seniorenbeirat Jever.

Der Jeverland-Bote der Nordwest-Zeitung schrieb damals: „. . . Vorbild für die Seniorenvertretung, der 16 Mitglieder angehören sollen, sind andere Städte wie Wilhelmshaven. Der Beirat soll die Interessen der älteren Menschen artikulieren und Ansprechpartner für die Altersgenossen sein, die nicht gleich zu einer Behörde gehen wollen.“

Es verging ein weiteres Jahr, bis sich der erste Seniorenbeirat nach der Wahl im Winterhalbjahr 1993 konstituierte – das ist in diesem Jahr 25 Jahre her. Erster Vorsitzender wurde damals der 66-jährige Johann Lünemann. Er verstand das Gremium als Vermittler zwischen den Senioren und den Behörden.

Keine ungültige Stimme

Die Wahlbeteiligung lag bei dieser ersten Seniorenbeiratswahl bei 14,45 Prozent und lag damit „höher als erwartet“.

Von den 2747 wahlberechtigten Jeveranern „über sechzig“ hatten sich immerhin 397 mobilisieren lassen. Ungültige Stimmen gab es nicht.

Die konstituierende Sitzung des Beirats folgte am 6. Oktober 1993. Neben Johann Lünemann, der 161 Stimmen (40,4 Prozent) erhielt, wurden Theodor Freese, Johanne Jacobs, Alma Werdermann, Lena Hellhoff-Krahnstöver, Heinz Stöber und Erwin Gericke in den ersten jeverschen Seniorenbeirat gewählt.

Der Seniorenbeirat richtete Sprechstunden für Senioren im Johann-Ahlers-Haus ein. Und die erste Resonanz war ernüchternd: Als „katastrophal“ bezeichnete Johann Lünemann die Beteiligung. Senioren nutzten die Möglichkeit, seniorenspezifische Sorgen und Nöte vorzutragen oder Verbesserungsvorschläge zu machen, nur äußerst spärlich.

Trotzdem führte der Seniorenbeirat seine Arbeit kontinuierlich weiter und baute das Angebot für Senioren in Jever stetig weiter aus. Monatliche Seniorenfrühstücke, Bingo- und Spielenachmittage, Präventionsarbeit – etwa Vorträge von Ärzten, Polizisten oder Rechtsanwälten zu Themen, die für Senioren interessant sind – kamen nach und nach hinzu. Außerdem Fahrten zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten. Der Seniorenpass der Stadt ist fest etabliert und beliebt – genauso die Senioren-Frühstücke.

Johann Lünemann stand dem Seniorenbeirat Jever viele Jahre vor und wurde mehrfach wiedergewählt. Renate Huckfeld, die später zur Vorsitzenden gewählt wurde, ist seit 2001 Teil des Beirats. Damals wurde Johann Lünemann zum dritten Mal zum Vorsitzenden gewählt, Claus Brockmann setzte sich als sein Stellvertreter gegen Renate Huckfeld durch. Huckfeld war zeitgleich CDU-Ratsfrau, diese Doppelfunktion brachte ihr einige Kritik ein.

2006 wurde sie dann zur Vorsitzenden gewählt, nachdem Lothar Geiger das Amt nach nur wenigen Wochen wieder abgegeben hatte. Zehn Jahre lang bis 2016 stand sie dem Seniorenbeirat Jever vor, bei der Wahl 2011 wurde sie wiedergewählt.

Bei der Wahl 2016 trat sie dann aber nicht mehr an. Heute besteht der Seniorenbeirat Jever noch aus vier Mitgliedern: Vorsitzender ist Ingo Borgmann, seine Stellvertreterin ist Gisela Vahlenkamp. Marion Lonkwitz ist Schriftführerin und Hans Simon Schatzmeister.

Nur 8,3 Prozent

Heidi Waculik, die bei der Wahl die meisten Stimmen der stimmberechtigten Senioren auf sich vereinen konnte, war kurz danach zurückgetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei der Wahl 2016 nur bei 8,3 Prozent und fiel damit fast um die Hälfte geringer aus als bei der ersten Seniorenbeiratswahl 1993.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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