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NWZonline.de Region Friesland Politik

Bis 2020 werden knapp 400 Kindergartenplätze nötig

09.11.2018

Jever Mit Blick auf die Entwicklung der Kinderzahlen ab 2019 muss die Stadt Jever ihr Betreuungskonzept fortschreiben: Der aktuelle Kita-Monitor kommt zu dem Ergebnis, dass es eines weiteren Ausbaus der Betreuungsplätze bedarf, um auch künftig alle Rechtsansprüche der Eltern auf Betreuung sowohl im Krippen- als auch im Kindergartenbereich zu erfüllen.

Und das bedeutet: der neue Kindergarten am Schurfenser Weg wird größer als ursprünglich geplant. Statt für zwei Krippen- und eine Kindergartengruppe wird er direkt so groß gebaut, dass zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen darin Platz finden. Dem Vorschlag hat am Donnerstag der Schul- und Sozialausschuss zugestimmt.

Zahlen des Kita-Monitors Jever

Im Kindergartenjahr 2018/ 19 gibt es in den jeverschen Krippen für Kleinkinder ab einem Jahr 155 Betreuungsplätze. Krippen gibt es in der Kita Moorwarfen, Cleverns, Schurfenser Weg (Container in Klein Grashaus), Lindenallee, Hammerschmidtstraße, Klein Grashaus, Ammerländer Weg und im privaten Sonnenkäferhaus. Für Kindergartenkinder stehen 368 Betreuungsplätze zur Verfügung.

Im Kindergartenjahr 2019/ 2020 sinkt die Zahl der Krippenplätze auf 135 – Grund ist die Schließung des Sonnenkäferhauses. Die Zahl der Kindergartenplätze steigt auf 393.

Für die Jahre 2020 bis 2022 prognostiziert der Kita-Monitor einen Bedarf an 386 bis 398 Kindergartenplätzen. Bei den Krippenplätzen sind Voraussagen kaum zu treffen, weil die Kinder noch nicht geboren sind. Fest steht, dass 2019/20 für 156 Kleinkinder Betreuung nachgefragt wird.

Die Stadt rechnet mit Mehrkosten von rund 420 000 Euro für den erweiterten Kindergarten. Insgesamt wird der Neubau 2,32 Millionen Euro kosten. Das Land bezuschusst den Bau der beiden neuen Krippengruppen mit 360 000 Euro.

Das besondere an den Kindergartenjahren 2019/2020 und 2020/2021 ist, dass dann der extrem starke Jahrgang 2016 mit mehr als 140 Kindern von der Krippe in den Kindergarten wechseln wird. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass in einigen Einrichtungen nur noch wenige neue Kindergartenkinder aufgenommen werden können, da die frei werdenden Plätze fast alle für die Kinder aus den eigenen Krippengruppen benötigt werden.

Hinzu kommt, dass der private Kindergarten „Sonnenkäferhaus“ von Anika Gräßner-Weber zum 31. Juli 2019 schließt – auch die Klein- und Kindergartenkinder von dort werden in die städtischen und kirchlichen Kitas wechseln. „Das erhöht den Handlungsdruck der Stadt Jever nicht unerheblich“, sagt Bürgermeister Jan Edo Albers.

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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Sonnenkäferhaus

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