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NWZonline.de Region Friesland Politik

Mobilität und Wohnen als Schwerpunkte

24.01.2019

Jever Die Grünen-Fraktion in Jevers Rat habe sich die Entscheidung zur neuen Biogasanlage in Alt-Moorwarfen nicht leicht gemacht: Olaf Harjes hatte sich im Bauausschuss enthalten (die NWZ berichtete). „Wir Grüne wissen, dass wir auf Biogas als Standpfeiler einer nachhaltigen, regenerativen Energiewende nicht verzichten können. Dieser Biogasanlagen-Prototyp, der aus Mist Strom macht und Wärme produziert, ist zu wichtig, um guten Gewissens mit ,Nein‘ zu stimmen. Es waren für uns aber auch noch zu viele Fragen offen, um guten Gewissens mit ,Ja‘ stimmen zu können“, sagte er jetzt nach der Grünen-Klausurtagung.

Mittlerweile ist die neue Biogasanlage vom Tisch: Der nichtöffentlich tagende Verwaltungsausschuss hatte am Dienstag mehrheitlich gegen die Ausbaupläne von Enno Brader gestimmt.

Auto stehen lassen

Bei ihrer Klausursitzung haben die 15 jeverschen Grünen auf ihre erfolgreichen Anträge für mehr Bürgerbeteiligung und die Benennung von Straßen nach Sophie Prag und Fritz Levy, die Aktion „Meer Menschlichkeit“ in Dangast und die Ernennung von Jever zur „Fairtrade-Stadt“ zurückgeblickt.

Gustav Zielke, Koordinator des Arbeitskreises „Fairtrade-Stadt“ betonte, dass weiter daran gearbeitet werden müsse: „Wir sind uns durchaus bewusst, dass auch noch Luft nach oben ist.“

In diesem Jahr wollen die jeverschen Grünen Schwerpunkte auf die Themen Mobilität und Wohnen legen: „Es ist schwierig zu erklären, warum Menschen das Auto stehen lassen sollen, wenn die Alternative nicht stattfindet. Ohne einen verlässlichen ÖPNV auch im ländlichen Bereich wird die Mobilitätswende nicht gelingen“, sagte Axel Fischer.

„Was hier zurzeit im Bahnverkehr passiert, ist inakzeptabel. Städte, Gemeinden und Kreise gerade im ländlichen Raum müssen mehr Einfluss nehmen auf die Landesregierung. Wenn es um Ausschreibungsverfahren für den ÖPNV geht, darf nicht mehr der Preis Priorität haben, sondern Zuverlässigkeit“, fordert Almuth Thomssen.

Bezahlbare Wohnungen

In Sachen Wohnen wollen die Grünen Einfluss nehmen auf die Planung von Wohngebieten, „um allen Menschen gerecht zu werden“, so Beate Berghaus: „Wohnen heute ist mehr als 140 Quadratmeter, vier Zimmer, Küche, Bad. Es gibt mehr Singles, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Senioren, Menschen die bezahlbaren Wohnraum suchen.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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