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NWZonline.de Region Friesland Politik

So soll der Spielplatz aussehen

26.04.2019

Jever 50 Meter-Seilbahn, Wasserspielplatz und Fitness-Stationen, Himmelsschaukel, Barfußpfad, Rolli-Trampolin, ein Grill- und Picknickplatz, ein Fitness-Parcours und vieles mehr: Das Planungsbüro Gerdes aus Oldenburg hat im Auftrag der Stadtverwaltung Jever ein tolles Gesamtpaket für den geplanten Mehrgenerationenspielplatz im Freizeitgelände nördlich der Jugendherberge geschnürt.

Das ist geplant

Der große Spielplatz im Freizeitgelände zwischen Jugendherberge und Skaterplatz ist in vier Bereiche aufgeteilt:
 Kern ist ein kreisrunder Spielplatz mit Geräten für Kleinkinder und Behinderte, Wasserspiel, Sandkiste, Schaukeln, Klettergerüst.
 Nach Norden schließen sich der Grillplatz mit Picknickbereich und großer Rasenspielfläche an. Entlang des Wegs nördlich der Jugendherberge sind Seilbahn, Barfußpfad, Klanglabyrinth und Hindernis-Parcours geplant.
 Der Wald bis zum nördlichen Fußweg am Tief entlang bleibt als Naturbereich erhalten.
 Am Rundweg werden Fitness-Stationen angelegt.

Das gesamte Gelände wird mit Laternen beleuchtet, an Fahrradständer ist ebenfalls gedacht.

Eingeflossen sind fast alle Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung: Wie berichtet, hatten Jevers Vereine und Verbände, Alt und Jung Gelegenheit, sich bei zwei Workshops mit Ideen zu beteiligen. Danach feilte noch der eigens gegründete Arbeitskreis „Spielleitplanung“ des Stadtrats am Entwurf. Und aus allen Vorschlägen hat Planer Jens Gerdes mit seinem Team nun seinen Vorschlag entwickelt.

Der Mehrgenerationenspielplatz soll sowohl Eltern mit kleinen Kindern als auch größere Kinder und Jugendliche sowie Senioren ansprechen. Und auch an behinderte Menschen – sowohl alte als auch junge – ist gedacht.

Die Mitglieder des Bauausschusses zuckten am Mittwochabend jedoch bei den Kosten zusammen: 165 000 Euro, so die erste Schätzung, soll der erste Bauabschnitt kosten – die Kosten der Bauabschnitte 2 und 3 sind noch offen.

„Fest steht, dass der Bau des Spielplatzes nicht innerhalb kurzer Zeit komplett umzusetzen ist“, erinnerte Jan Edo Albers die Ratsleute an den Fahrplan: Finanziert werden soll der Spielplatzbau mit Einnahmen aus dem Verkauf stillgelegter Spielplätze als Baugrundstücke – so sieht es der Masterplan vor.

Die Stadtverwaltung bereitet zurzeit Bürgerbeteiligungen zu Auflösung der Spielplätze Georg-von-der-Vring-Straße und Am Mühlentief vor. Mit den Erlösen aus diesen Verkäufen sollen neben dem Mehrgenerationenspielplatz auch andere Spielplätze ausgebaut werden.

Trotz Bedenken der Ratsleute – Udo Albers (SWG) fürchtet Vandalismus und bemängelt, dass kein Toilettenhaus gebaut werden soll, Hendrik Theemann (FDP) warnte vor hohen Folge- und Betriebskosten – konnten sie sich auf ein grundsätzliches Ja zu den Planungen einigen. Die Stadtverwaltung wird nun die Baukosten für alle drei Bauabschnitte und die Folgekosten ermitteln.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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