• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Politik

„Spurensuche“: Öffentliche Premiere in Oldenburg

29.11.2019

Jever /Oldenburg Der Film „Spurensuche“ über die Geschichte der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus wird erstmals am 11. Dezember einem kleinen Kreis in Jever gezeigt. Das sagte Christel Schwarz, Vorsitzender des Freundeskreises der Sinti und Roma in Oldenburg und Vorstandsmitglied des Landesverbands der Sinti und Roma in Niedersachsen.

Eine öffentliche Aufführung ist in Oldenburg am Sonntag, 19. Januar, im Cine K geplant. Beginn ist um 17 Uhr im Kino Bahnhofstraße 11. Zur Premiere spielt auch die Gruppe „Sinti Swing“.

Sinti und Roma waren zusammen mit einem Filmteam unterwegs – von Jever aus ging es zu den KZ-Gedenkstätten Sachsenhausen und Bergen-Belsen. Thema ist unter anderem die Deportation der Sinti-Familie Frank und Franz aus Bohlenberge (Gemeinde Zetel): Die Eltern und ihre sechs Kinder waren am 8. März 1943 nach Auschwitz deportiert worden. Nur zwei aus der Familie überlebten, die Geschwister Anton und Margot.

Margot Schwarz (geb. Franz) ist die Mutter von Christel Schwarz, zum Zeitpunkt der Deportation war sie 18 Jahre alt. Noch einen Bezug gibt es zur Stadt Jever: Dort wurde Christel Schwarz‘ Vater, Friedrich Schwarz, 1938 als „arbeitsscheu“ deportiert und ins Konzentrationslager geschafft. Mit kurzer Unterbrechung verbrachte er den Krieg in Konzentrationslagern, wo er Zwangsarbeit leisten musste.

Zum Holocaust-Gedenktag am Montag, 27. Januar, wird wieder eine Veranstaltung am Erinnerungsmal für die deportierten Sinti-Familien aus dem Nordwesten in Oldenburg stattfinden (12 Uhr, Friedhofsweg, gegenüber dem Polizeigebäude). 75 Sinti waren vom Ziegelhof im März 1943 nach Auschwitz deportiert worden. Die meisten kamen im Vernichtungslager um. „Wir hoffen, dass viele Schulklassen dabei sind“, sagte Christel Schwarz, der zum Holocaust-Gedenktag auf starke Beteiligung zählt. Schließlich ist es der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2091
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.