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NWZonline.de Region Friesland Politik

Politik: Entscheidung über Entwicklung der Schlachte vertagt

23.03.2019

Jever Soll die Entwicklung der Schlachte am Ende von Jevers Fußgängerzone in Verbindung mit dem Mühlenensemble jetzt in Angriff genommen werden? Das war die Frage mit der sich der Bauausschuss am Donnerstag beschäftigt hat. Eine Antwort gab es allerdings nicht, die Frage soll in einem halben Jahr erneut beraten werden.

Wie berichtet, handelt es sich bei der Schlachte um einen Teil des Sanierungsgebiets „Lohne, Schlachte, Hooksweg“ für das auch Fördermittel fließen. Für das gesamte Gebiet gibt es einen Beschluss zur Entwicklung.

Die CDU würde mit der Entwicklung der Schlachte im öffentlichen Bereich so schnell wie möglich beginnen wollen und hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der zudem auch noch den Tausch der Flächen von Spielplatz und Parkplatz vorsah.

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Die FDP regierte verhalten: „Wir sollten jetzt noch keine Fakten schaffen, der alte Hafen steht im Tourismus-Konzept. Wir sollten warten bis wir einen Tourismus-Manager haben, der uns sagen kann, wie diese Perle am besten entwickelt werden kann“, sagte Hendrik Theemann (FDP).

Udo Albers (SWG) wunderte sich über den Vorstoß der CDU: „Der Antrag kommt zu einem unglücklichen Zeitpunkt, wir haben erst kürzlich in einer nicht-öffentlichen Sitzung über die Verkehrsführung geredet und auch die Entwicklung rund um das ehemalige Betriebsgelände der Firma Kükens ist noch im Werden – für mich gehört das alles zusammen.“

Gut 8000 Quadratmeter Fläche im Stadtgebiet sollen als Blühwiesen angelegt werden und so für mehr Biodiversität sorgen, das hat der Bauausschuss einstimmig empfohlen. Die Flächen verteilen sich in ganz Jever, das Saatgut finanziert der Landkreis Friesland, für das Einarbeiten der Saat entstehen Kosten von gut 30 Cent je Quadratmeter.

Vorausgegangen war den Überlegungen der Verwaltung drei Anträge der SWG-Fraktion. Die SWG hatte sich unter anderem dafür ausgesprochen, dass künftig zehn Prozent der Fläche eines Neubaugebiets Blühwiese werden soll. Exemplarisch berechnet am neuen Baugebiet „Schöfelwiesen Ost“ wäre das dort eine Fläche von 3900 Quadratmetern gewesen, die als Bauland nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte.

Die Stadt kalkulierte mit Einnahmeverlusten von 491 400 Euro bei einem Preis pro Quadratmeter Bauland von 126 Euro. Umgelegt auf die restlichen Baugrundstücke hätte das diese im Schnitt um gut 10 000 Euro verteuert. Aus Sicht der Stadt wäre es zudem schwierig gewesen diese Fläche zu entwickeln, sie hätte deutlich vom Rest des Baugebiets abgegrenzt werden müssen und hätte nicht betreten werden dürfen. Außerdem würde diese Fläche gezielt verwildert, um die Biodiversität überhaupt erreichen zu können. „Und das trifft nicht bei allen Anwohnern auf Akzeptanz“, sagte Umweltbeauftragter Philipp Berens.

Der zweite Antrag, nämlich die Befreiung von zwei Hektar Ausgleichsflächen von jeder Nutzung für biologische Vielfalt und der dritte Antrag ein Aufforstungsprogramm zum Ausgleich von Baumfällungen, seien beide kostenintensiv und nur schwer umzusetzen. Bäume würden ohnehin gepflanzt, sagte Berens.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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